Mark Turner erhält Forschungspreis Anschub für Kognitionsforschung der Uni Osnabrück

Prof. Dr. Mark Turner ist von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung mit einem der diesjährigen Anneliese-Maier-Forschungspreise ausgezeichnet worden. Foto: Universität OsnabrückProf. Dr. Mark Turner ist von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung mit einem der diesjährigen Anneliese-Maier-Forschungspreise ausgezeichnet worden. Foto: Universität Osnabrück

Osnabrück. Der Kognitionswissenschaftler Mark Turner ist von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung mit einem der diesjährigen Anneliese-Maier-Forschungspreise ausgezeichnet worden. Mit dem Preisgeld von 250.000 Euro soll der US-Amerikaner seine Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück ausbauen.

Der Preis wird jährlich an herausragende Geistes- und Sozialwissenschaftler vergeben. Was macht den Menschen zum vorausschauenden Denker, der unablässig neue Ideen entwickelt? Mark Turner liefert zu Fragen wie diesen seit Jahrzehnten intern

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Kooperationspreis für Geistes- und Sozialwissenschaftler

Den Anneliese-Maier-Forschungspreis erhalten Spitzenkräfte aus den Geistes- und Sozialwissenschaften aus dem Ausland, deren bisherige wissenschaftliche Leistungen in ihrem Fachgebiet international anerkannt sind. Er ist mit 250.000 Euro dotiert und soll Forschungskooperationen in Deutschland ermöglichen. Die Preisträger wählen selbst aus, mit wem sie zusammenarbeiten möchten.

Benannt wurde der Preis nach der deutschen Philosophin und Wissenschaftshistorikerin Anneliese Maier (geboren 1905 in Tübingen, gestorben 1971 in Rom). Sie studierte in Berlin, Zürich und Paris Philosophie, Physik und Mathematik und promovierte 1929 über „Kants Qualitätskategorien“. Die Habilitation blieb ihr aus politischen Gründen in der NS-Zeit verwehrt. Für eine Forscherin der damaligen Zeit ist ihre Biografie ungewöhnlich international. Maier erforschte die Entstehung des neuzeitlichen wissenschaftlichen Denkens vom 14. bis zum 18. Jahrhundert besonders in den Naturwissenschaften. 1951 wurde ihr der Professoren-Titel vom Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen, 1954 wurde sie zum Wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft berufen. Außerdem war sie korrespondierendes Mitglied der Akademien der Wissenschaften in Mainz, Göttingen und München.

Der Anneliese-Maier-Forschungspreis wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestiftet und von der Humboldt-Stiftung seit 2011 jährlich verliehen.

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