Polizei schließt Untersuchung ab Feuer am Osnabrücker Bunker: Keine Brandstiftung

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Osnabrück. Was war eigentlich die Ursache für den Brand am Penthouse auf dem Bunker an der Buerschen Straße? Die Polizei hat ihre Untersuchungen abgeschlossen. Sie sieht „keine Hinweise auf vorsätzliche Fremdeinwirkung“.

Am Morgen des 8. Januar musste die Feuerwehr ausrücken, um ein Feuer auf dem 14 Meter hohen Stahlwerksbunker zu löschen. Auf dem Betonklotz aus dem Zweiten Weltkrieg errichtet sich ein Privatmann ein komfortables Penthouse mit guter Aussicht. Die Wohnung war zum Zeitpunkt des Brandes noch nicht fertiggestellt. Dennoch entstand ein hoher Schaden, weil auch das Dach und die Fenster durch Hitze und Rauch in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Das Feuer wütete vor allem auf der Dachterrasse, wo Baumaterialien gelagert waren. Möglicherweise sei die Brandursache in den handwerklichen Arbeiten zu suchen, erklärte Polizeisprecher Georg Linke auf Anfrage. Es gebe jedoch keinerlei Hinweise auf Brandstiftung.

Der Bauherr hatte ursprünglich die Absicht, am 1. März einzuziehen. Nach dem Brand muss er sich wohl auf einen späteren Termin einstellen.

Im Zweiten Weltkrieg hatte der Hochbunker 865 Menschen Schutz vor Bombenangriffen geboten, möglicherweise lag die Zahl noch höher. 2010 bot die Bundesanstalt für Immobilien (Bima) den Betonkoloss zum Kauf an.


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