Verein zur Gesundheitsförderung „Gesunde Stunde“ ist in der Region Osnabrück etabliert

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Neuer Schwung für die „Gesunde Stunde“: Die erfolgreiche Initiative wird nun mit der Vereinsgründung auf ein breiteres Fundament gestellt. Foto: Landkreis OsnabrückNeuer Schwung für die „Gesunde Stunde“: Die erfolgreiche Initiative wird nun mit der Vereinsgründung auf ein breiteres Fundament gestellt. Foto: Landkreis Osnabrück

Osnabrück. Die „Gesunde Stunde“ ist zu einer festen Einrichtung in Stadt und Landkreis Osnabrück geworden. Nun folgte mit der Gründung eines Vereins ein weiterer Schritt für eine dauerhafte Etablierung in der Region. Durch die neue Struktur können zukünftig Firmen, Gemeinden, Krankenkassen und Stiftungen die Gesunde Stunde mit ihrem Engagement unterstützen und die Gesundheit von Familien aus ihrer Region fördern. Dies ermöglicht auch eine regionale Ausweitung des Angebots.

Die gesunde Stunde ist seit vielen Jahren in Grundschulen der Region tätig und hat vielen Familien Anregungen zur Gesundheitsförderung gegeben. Politiker und Gesundheitsanbieter waren sich deshalb einig, dass das Projekt die nächste Hürde erklimmen muss. Der naheliegende Schritt war jetzt die Gründung des Vereins „Gesunde Stunde“, wie Gründungsmitglied Michael Lübbersmann, Landrat des Landkreises Osnabrück, betont. „Die Gesundheitsförderung ist ein wichtiges gesellschaftspolitisches Ziel, das wir in der Region mit zahlreichen Initiativen verfolgen. Die Gesunde Stunde hat sich als Instrument bewährt, um viele Familien zu erreichen und zu mehr Eigeninitiative in der Gesundheitsförderung zu motivieren.“

Ziel der Gesunden Stunde ist es, Familien dazu anzuhalten, täglich möglichst eine Stunde Zeit miteinander zu verbringen – abseits von Fernsehen oder Computer. Stattdessen stehen Bewegung, gesunde Ernährung und Entspannung im Mittelpunkt. Dafür bietet die Gesunde Stunde vielfältige Anregungen. Unterstützung erhält sie von vielen Partnern. Das sind beispielsweise der Zoo Osnabrück, die Grüne Schule im Botanischen Garten der Universität Osnabrück, Kubikus Bad Essen, das Museum Industriekultur, der ADFC und der Landfrauenverband.

Bisher wurde die Initiative des Christlichen Kinderhospitals Osnabrück und des Gesundheitsdienstes für Stadt und Landkreis Osnabrück aus Drittmitteln ermöglicht. Langjährige Unterstützung bot insbesondere die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte. Beate-Maria Zimmermann und Hermann Cordes als Vertreter der Stiftung begrüßten die Umwandlung der Gesunden Stunde von einem Projekt in die stetige Arbeitsstruktur eines Vereins: „Die Anschubfinanzierung der Stiftung hat sich gelohnt“, lautet ihre Überzeugung.

Der Landkreis Osnabrück, die AudiBKK, die pronovaBKK und die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte haben bereits ihre Bereitschaft erklärt, den neuen Verein zu unterstützen. Dirk Lauenstein (AudiBKK) ist zuversichtlich, dass sich weitere Förderer für die Gesunde Stunde finden.

Im Frühjahr wird der Verein Gesunde Stunde seine Arbeit der Öffentlichkeit vorstellen. Dann können sich auch Grundschulen für das neue Programm bewerben.


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