Wunschbaum erfüllt Kinderwünsche Galeria Kaufhof unterstützt Don-Bosco-Jugendhilfe

Spendabel: Dirk Pallapies von Galeria Kaufhof überreichte die Spenden an Ulrich Schoo. Foto: Elvira PartonSpendabel: Dirk Pallapies von Galeria Kaufhof überreichte die Spenden an Ulrich Schoo. Foto: Elvira Parton

Osnabrück. Zu Weihnachten gibt es Geschenke – für die meisten Bewohner unseres Kulturkreises selbstverständlich. Aber nicht jeder hat jemanden, an den er seine Wünsche richten kann. Bei Galeria Kaufhof hat man sich darum etwas einfallen lassen, um für solche Fälle Abhilfe zu schaffen: Über 200 Geschenke übergab Geschäftsführer Dirk Pallapies für Galeria Kaufhof an Ulrich Schoo von der Don-Bosco-Jugendhilfe.

Die Aktion hat mittlerweile Tradition, sie fand in diesem Jahr bereits zum elften Mal statt. Das ungewöhnliche Konzept: In der Spielwarenabteilung von Galeria Kaufhof steht ein bunt geschmückter Weihnachtsbaum, der sogenannte Charity-Baum. Dort hängen anderthalb Monate lang die Wunschzettel von Kindern aus, die in Wohngruppen von Don Bosco leben. Jeder, der möchte, nimmt einen Zettel mit, kauft das ersehnte Objekt – egal, wo – und gibt es an einer zentralen Annahmestelle im Geschäft wieder ab.

Dort wird es von sachkundigen Händen hübsch verpackt und bis zum Stichtag aufbewahrt. 24 Zettel blieben dieses Jahr hängen, das heißt aber nicht, dass die Klienten auf ihren Sehnsüchten sitzen bleiben: Um den Wunsch-Überhang kümmert sich Kaufhof und finanziert den Rest auf Firmenkosten.

„Wir sind wirklich sehr dankbar für die Aktion“, sagte Ulrich Schoo bei der Übergabe. Noch am gleichen Tag erhielten die Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre die Geschenke, „am vorgezogenen Heiligabend“. „Uns ist es wichtig, bedürftigen Menschen zu Weihnachten eine Freude zu machen. Es sind oftmals kleine Wünsche, die für diese Menschen von großer Bedeutung sind“, sagte Dirk Pallapies.

Die einzelnen Geschenke kosten etwa 15 Euro. Viele Kinder wünschten sich laut Ulrich Schoo „eher traditionelle Sachen wie Spiele, Plüschbären oder Zubehör fürs Puppenhaus“. Bei derart weihnachtlichen Wünschen kann es kaum verwundern, dass so viele Bürgerinnen und Bürger sich an der Aktion beteiligt haben.


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