Engel bringen Gruß Weihbischof Wübbe besuchte Patienten im Franziskus-Hospital

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Weihbischof Wübbe besuchte Patienten im Franziskus-Hospital. Foto: Klaus LindemannWeihbischof Wübbe besuchte Patienten im Franziskus-Hospital. Foto: Klaus Lindemann

poel Georgsmarienhütte. Besinnliche Momente am Krankenbett: Im Franziskus-Hospital auf dem Harderberg besuchte Weihbischof Johannes Wübbe am Mittag Patienten, die Weihnachten im Krankenhaus verbringen müssen.

In Begleitung der Krankenhausleitung überreichte Wübbe kleine Präsente, spendete tröstende Worte und nahm sich Zeit für kurze Gespräche über die Leiden und Hoffnungen der Erkrankten.

Mit einem Wortgottesdienst eröffnete Wübbe den traditionellen bischöflichen Weihnachtsbesuch am heiligen Abend. Angeführt von einem Engelschor, besuchte Wübbe anschließend gemeinsam mit der Krankenhausdirektion verschiedene Stationen des Franziskushospitals. Von dessen 287 Planbetten bleiben auch über Weihnachten mehr als einhundert belegt. Auf der Intensivstation begann der Rundgang und damit der Versuch, ein wenig weihnachtlichen Glanz in die sterile Welt der Apparatemedizin zu bringen: Angekündigt von einem Gedicht der jungen Engel, widmete sich Wübbe frisch operierten Patienten ebenso wie Pflegefällen im schlechten Allgemeinzustand. Der Weihbischof erkundigte sich nach Krankheitsgeschichten, spendete Trost und wünschte den Patienten nicht nur frohe Weihnachten, sondern auch eine baldige Genesung.

Viele Patienten zeigten sich erfreut über die kurze Stippvisite. Nicht nur auf der Intensivstation, sondern auch im Neubautrakt, wo die zweckmäßige Atmosphäre des Krankenhauses durch weihnachtliche Dekoration sowie eine insgesamt offenere Einrichtung durchbrochen wurde.

Wie wichtig kleine Gesten und Besuche für Patienten gerade über Weihnachten sind, erörterte Wübbe im Gespräch mit den Pflegenden der chirurgischen und orthopädischen Stationen: Der Weihbischof erkundigte sich nach den sozialen Hintergründen von Patienten und deren Kontakten zu Angehörigen. Im Beisein ihrer Tochter empfing Anna Höwelhans den geistlichen Besucher. Die 81-jährige Glandorferin und ihre Zimmernachbarin empfingen Engelschor und Bischof in bester Stimmung und wünschten den Besuchern ihrerseits ein „frohes Fest.“ Das Krankheit und Leid indes auch über Weihnachten zum Leben gehören, offenbarte der Besuch eines Zimmers nur einige Türen weiter: Dort schilderte eine Patientin unter starken Schmerzen ihre Leidensgeschichte.


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