In Hasbergener Christuskirche „Swinging Christmas“ vom Park-Lane-Jazz-Club

Stimmungsvoll und abwechslungsreich ging es in der Christuskirche Hasbergen zu. Foto: Egmont SeilerStimmungsvoll und abwechslungsreich ging es in der Christuskirche Hasbergen zu. Foto: Egmont Seiler

Osnabrück. Unter dem Motto „Swinging Christmas“ fand in der Hasbergener Christuskirche das traditionelle Jahresabschlusskonzert des Park-Lane-Jazz-Clubs statt.

Vor dem Altar der evangelischen Kirche hatten Pianist Chris Hopkins sowie Engelbert Wrobel’s Swing Society ihr Equipment aufgebaut, um bekannte Weihnachtslieder im swingenden Jazzmodus zu interpretieren. Damit die Songs nicht instrumental blieben, war die amerikanische Sängerin Shaunette Hildabrand mit nach Hasbergen gekommen. „Wir werden heute in fast allen erdenklichen Konstellationen für Sie auftreten“, verspricht Chris Hopkins schon bald nach dem Konzertstart.

Gerade hat er seine „Spielkameraden“ vorgestellt: Oliver Meves spielt Schlagzeug, Rolf Marx Gitarre, Henning Gailing Kontrabass, und der Leader der Band, Engelbert Wrobel, erweist sich nicht nur als versierter Klarinettist und Saxofonist, sondern auch als witziger Entertainer, der zwischendurch auch mal ein feuchtfröhliches Weihnachtsgedicht aufsagt.

Nach dem Opener „The Christmas Song“, dem Klassiker von Mel Torme, und einem beschwingten „Süßer die Glocken nie klingen“, betritt Shaunette Hildabrand die Bühne. Sie hat genau das richtige Gesangsorgan, um besinnliche Lieder zur Weihnachtszeit vorzutragen: sanft, mit leichtem Tremolo und manchmal einen Hauch angeraut.

Beim Klassiker „Let It Snow“ haben viele Besucher in der fast ausverkauften Kirche, obwohl es draußen windig und regnerisch ist, jetzt Bilder von einer weißen Weihnacht vor Augen.

Als Piano-Trio mit Schlagzeug und Klarinette kommt „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“ geflogen, und in der Besetzung akustische Gitarre mit Bass und Sopransaxofon wird es andächtig: Das „Ave Maria“ zaubert feierliche Atmosphäre in den Kirchenraum. Etwas lernen konnte man auch: „Unser Klassiker „Oh Tannenbaum“ geht eigentlich auf eine Strophe der Hymne eines amerikanischen Bundesstaats zurück, in der „Maryland, My Maryland“ gesungen wird“, erzählt Hopkins.

Ein Gospel, ganz allein von Hildabrand gesungen, ein heiteres Vokaltrio, das „Mr. Santa“ interpretiert, und durch die „Stille Nacht“ mit akustischer Gitarre und Klarinette – für Abwechslung ist gesorgt. Besondere Begeisterung rufen diverse Solo-Eskapaden der Musiker hervor, besonders die groovenden von Drummer Meves. Eine schöne musikalische Bescherung.


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