Nachhaltigkeitstipp 34 Außenwände im Verbund dämmen

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Eine Außendämmung ist die beste Methode, um Wärme länger im Haus zu halten. Foto: dpaEine Außendämmung ist die beste Methode, um Wärme länger im Haus zu halten. Foto: dpa

Osnabrück. Damit die Wärme im Haus bleibt, sollten Fassaden mit einem Verbundsystem gedämmt werden, empfiehlt Frank Hanneken, Energieberater des Zoos.

Die Nashörner im Osnabrücker Zoo haben nicht nur eine dicke Haut, die sie schützt. Auch ihr Stall hat besonders „dicke“ Wände. Denn das Nashornhaus wurde mit einem Wärmedämmverbundsystem „eingepackt“, damit die Wärme im Haus besser gespeichert werden kann.

Wärmedämmverbundsysteme sind mehrschichtige Konstruktionen, die auf den Gebäudewänden angebracht werden. Sie verhindern, dass Wärme austritt, denn über 40 Prozent der Heizenergie geht über Außenwände verloren. Heizkosten können mithilfe dieser Systeme enorm reduziert werden.

Damit verringert sich auch der CO2-Ausstoß. Besonders lohnt sich die Investition, wenn eh Fassadenarbeiten anstehen. Die Systeme halten etwa 40 bis 60 Jahre.

Die Kosten schwanken je nach Material und amortisieren sich in der Regel nach wenigen Jahren.


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