Hilfe für pflegende Angehörige Osnabrück: Projekt „Auszeit“ vom Land ausgezeichnet

Das Osnabrücker Projekt „Auszeit“ wurde mit dem Niedersächsischen Gesundheitspreis 2014 ausgezeichnet. Foto: Archiv/epdDas Osnabrücker Projekt „Auszeit“ wurde mit dem Niedersächsischen Gesundheitspreis 2014 ausgezeichnet. Foto: Archiv/epd

Osnabrück. Das Osnabrücker Projekt „Auszeit“ wurde mit dem Niedersächsischen Gesundheitspreis 2014 ausgezeichnet. Ehrenamtliche unterstützen dabei pflegende Angehörige im Alltag. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

In der Kategorie „Auch Helfende brauchen Hilfe“ erhielten die Ehrenamtlichen den Preis von Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt im Alten Rathaus in Hannover. Die Auszeit-Gruppe kümmert sich um pflegebedürftige Menschen, damit deren Angehörige Zeit haben – zum Beispiel für Arzttermine oder eine Verabredung. Das Projekt wurde 2012 durch das Seniorenbüro der Stadt Osnabrück, die Selbsthilfegruppe für Pflegende Angehörige und das Diakonische Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück gegründet. Derzeit sind elf Ehrenamtliche im Einsatz. Alle haben eine Schulung durchlaufen, die speziell für das Projekt konzipiert wurde.

Langfristiges Ziel ist es, in jedem Osnabrücker Stadtteil eine Projektgruppe einzurichten. Das Preisgeld des niedersächsischen Gesundheitspreises soll für die Schulung weiterer Ehrenamtlicher eingesetzt werden.


Wer in der Projektgruppe „Auszeit“ mitarbeiten möchte, kann sich beim Seniorenbüro der Stadt Osnabrück bei Ute Middendorp (Telefon 0541/323-2122, E-Mail: middendorp@osnabrueck.de) melden oder beim Diakonischen Werk für Stadt und Landkreis Osnabrück bei Monika Förster (Telefon 0541/76028713, E-Mail: monika.foerster@dw-osl.de).

Pflegende Angehörige, die das Projekt „Auszeit“ in Anspruch nehmen möchten, können sich bei der Selbsthilfegruppe Pflegender Angehöriger informieren (Gisela Löhberg, Telefon 0541/41789, E-Mail gloehberg@t-online.de).

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