Einstimmung auf das Fest der Feste Osnabrücker Weihnachtsmarkt eröffnet: Das sind die Fotos

Von Ulrike Schmidt


Osnabrück. Schon vor seiner offiziellen Eröffnung drängelten sich die Menschen auf dem Weihnachtsmarkt. Ab sofort wird die Vorfreude auf das Fest mit Glühwein gefeiert.

In seiner Eröffnungsrede vor dem Adventskalender am Rathaus erinnerte Bürgermeister Burkhard Jasper daran, dass über die Geburt des Christkindes oft die Vorgeschichte vergessen werden: die Flucht nach Ägypten, die Suche nach einer Herberge.

Das sei immer noch hochaktuell, weil heute wieder Flüchtlinge aus Kriegsgebieten nach Deutschland und nach Osnabrück kommen und hier eine Herberge suchen. Feiern und Helfen – das gehöre gerade in der Weihnachtszeit zusammen, sagte Jasper.

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Für musikalische Untermalung sorgte das Blasorchester der Musik- und Kunstschule, das mit „Macht hoch die Tür“ und „O Du fröhliche“ zur echten Weihnachtsstimmung beitrug. Für die Schausteller sei der Weihnachtsmarkt nicht nur Geschäft, versicherte Bernhard Kracke jun., Chef des Schaustellerverbandes Weser-Ems: „Wir sind mit Herzblut dabei.“

Begleitet wurde Jasper von St.-Marien-Pastor Frank Uhlhorn und Diakon Gerrit Schulte. Sie waren es, die eine neue Bude auf dem Platz des Westfälischen Friedens hinter den Arkaden der Stadtbibliothek auf Wunsch der Schausteller einweihten. Einen direkten Segen für den Weihnachtsmarkt gebe es leider nicht, sagte Schulte. Er wolle das im Vatikan anmahnen, denn „wie Katholiken segnen ja gerne“.

Zuvor hatte Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler in Begleitung von Kracke, Uhlhorn und Stadtdechant Hermann Wieh den kleinen Weihnachtszauber an der Johanniskirche eröffnet. Wieh erinnerte daran, dass die Johannisstraße keine „ganz unproblematische Gegend“ sei. Umso mehr freue es ihn, dass die Schausteller an der Tradition festgehalten hätten.

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Schon am Eröffnungstag waren zahlreiche Gruppen, erkennbar an Nikolausmützen oder blinkenden Elchgeweihen, auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs. Noch bis 22. Dezember können sich Familien, Freude, Kollegen auf dem Markt, vor dem Dom und an der Johanniskirche täglich von 12 bis 21 Uhr auf Weihnachten einstimmen und auch Geschenke für die Lieben erstehen.

113 Stände wurden vor der historischen Kulisse aufgebaut, 58 davon mit herzhaften und süßen Leckereien, dazu gibt es 35 Buden mit Kunsthandwerk und 17 mit Kinderspielzeug. Da müsste für alle Altersklassen ein Geschenk zu finden sein.


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