Osnabrücker Universitätsrede Vortrag: Wie funktioniert das Bundesverfassungsgericht?

Prof. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff hält am Donnerstag, 4. Dezember die Osnabrücker Universitätsrede zum Thema „Wie funktioniert das Bundesverfassungsgericht?“ Foto: Universität BielefeldProf. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff hält am Donnerstag, 4. Dezember die Osnabrücker Universitätsrede zum Thema „Wie funktioniert das Bundesverfassungsgericht?“ Foto: Universität Bielefeld

pm/sst Osnabrück. Die frühere Bundesverfassungsrichterin Gertrude Lübbe-Wolff gibt am Donnerstag, 4. Dezember, in Osnabrück Einblick in die Arbeit der Grundgesetzhüter. Der Eintritt zur Universitätsrede ist frei.

Wie arbeitet das Bundesverfassungsgericht? Wie kommen die Richter zu ihren Entscheidungen? Warum ist es einflussreicher als irgendein anderes nationales Gericht in Europa? Das sind einige der Fragen, die beantwortet werden sollen. Der Vortrag beginnt um 18.15 Uhr im European Legal Studies Institute (ELSI), Süsterstraße 28.

Gertrude Lübbe-Wolff war von 2002 bis Juni 2014 Richterin des Bundesverfassungsgerichts. Seit 1992 hat sie die Professur für öffentliches Recht an der Universität Bielefeld inne. Von der vielfach ausgezeichneten Juristin heißt es, ihr gelinge wie kaum einem anderen Gelehrten der Brückenschlag zwischen Philosophie und Jura sowie zwischen Rechtstheorie und Rechtspraxis. Die Felder, auf denen sie sich wissenschaftlich bewegt, sind zahlreich. Dazu gehören unter anderem Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Europarecht und Rechtsgeschichte.

Prof. Lübbe-Wolff befasste sich im Zweiten Senat des Bundesverfassungsgerichts als Berichterstatterin vornehmlich mit Strafvollzug und Asylrecht, später dann etwa mit Finanzverfassungs- und Haushaltsrecht.