NOZ-Blätterwald in Bramsche Schwere Waldarbeit ist Handarbeit

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Präzise Handarbeit: Sebastian Langen und Markus Fischer fällen eine dicke Buche. Foto: Julia KuhlmannPräzise Handarbeit: Sebastian Langen und Markus Fischer fällen eine dicke Buche. Foto: Julia Kuhlmann

Bramsche. Beim Fällen von dicken Bäumen ist Handarbeit angesagt. Für unsere Berichte rund um den ersten NOZ-Blätterwald haben wir beim Fällen einer dicken Buche zugeschaut.

Beim Holzeinschlag ist einiges zu beachten, denn ungefährlich ist die Arbeit nicht, erklärt Forstingenieur Sebastian Langen aus Bissendorf, während er ein Fallkerb im Stamm einer dicken Buche anlegt. Der Fällschnitt liegt etwas oberhalb davon. Wird beides exakt ausgeführt, gibt die Bruchleiste im Stamm dem Baum beim Fallen Führung wie ein Scharnier. Zuvor hat Markus Fischer, Auszubildender im Beruf des Forstwirts, einen Keil in den Stamm getrieben, damit der Schnitt aufbleibt, bis der Baum fällt. Zuvor wurde geprüft, ob der Baum gefällt werden kann, ohne andere Bäume zu beschädigen. Nun kommt ein Spezialrückeschlepper zum Einsatz. Die schwere Maschine hat den Vorteil, dass sie Stämme am Seil herausziehen und selbst auf den Rückegassen bleiben kann. Die Schonung des Bodens hat bei der Waldarbeit oberste Priorität – genau wie die Sicherheit. Oberstes Credo bei der Waldarbeit: Augen und Ohren auf!


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