Nachhaltigkeitstipp 30 Strom sparen mit LED-Lichttechnik

Trotz unterschiedlicher Außenfarbe geben beide LED-Lampen dasselbe Licht wieder. Foto: dpaTrotz unterschiedlicher Außenfarbe geben beide LED-Lampen dasselbe Licht wieder. Foto: dpa

Osnabrück. Wer zu Hause Lampen mit Leuchtdioden nutzt, verbraucht deutlich weniger Lichtstrom. Was dabei zu beachten ist, weiß Andreas Holtgrave, Energieberater der Verbraucherzentrale Osnabrück.

Glühbirnen, Energiesparlampen und LEDs: Licht machen sie alle. Bei den neuen Energiesparlampen und LEDs ist die Watt-Angabe allerdings nur bedingt aussagekräftig. Relevant für die Auswahl des passenden Leuchtmittels sind mittlerweile die Angaben Lumen und Kelvin.

Die Lumen-Zahl ist das Maß für die Helligkeit der Lampe. 700 Lumen entsprechen in etwa der Helligkeit der alten 60-Watt-Glühbirne. Die Kelvin-Angabe hingegen gibt Auskunft über die Lichtfarbe: Lampen mit 2700 Kelvin leuchten ähnlich wie die herkömmliche Glühbirne warmweiß und sorgen für ein gemütliches Licht zu Hause. Tageslichtweiße Lampen mit 4000 bis 6000 Kelvin erzeugen ein sachliches Licht, das für den Arbeitsplatz geeignet ist. Ob Energiesparlampe oder LED – diese Angaben gelten bei allen Lampentypen. Am wichtigsten ist jedoch: Alle neuen Lampen verbrauchen deutlich weniger Strom als die alten Glühbirnen. Für den weihnachtlichen Lichterschmuck, der die ganze Adventszeit hindurch brennt, lohnen sich LED-Lichterketten. Sie sparen nicht nur bis zu 90 Prozent Strom gegenüber herkömmlichen Glühlampen, sondern haben auch noch eine besonders lange Lebensdauer von bis zu 25000 Stunden. Beim Kauf der LED-Lichterkette sollte auf Gütesiegel, wie beispielsweise VDE oder GS für geprüfte Sicherheit, geachtet werden. Bei Nutzung im Außenbereich ist daran zu denken, dass diese Feuchtigkeit vertragen.