Fußball-Training DFB-Mobil an Osnabrücker Albert-Schweitzer-Schule

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Osnabrück. Großer Spaß für den Nachwuchs, ein lehrreicher Vortrag für die Sportlehrer: Am Donnerstag besuchte das „DFB-Mobil“ die Albert-Schweitzer-Schule. Die erfahrenen Fußballtrainer Uli Seidel und Lothar Lischewski aus Osnabrück trainierten mit den Schülern der Klassen 3a und 3b Koordination mit und ohne Ball und die allgemeinein Grundlagen des Spiels.

„Ich sage jetzt ein Wort, und ihr sagt dann das Wort, das dazu passt“, erklärte Lothar Lischewski den ungeduldig wartenden Drittklässlern, „also: Fuß…“ „BALL!“, schrien die Schüler, bevor sie mit Vollgas zur Sache gingen.

Nach den lustigen, aber anstrengenden Einheiten fehlte trotzdem nicht die Energie für ein kleines Turnier, bei dem die Kids das Gelernte zur Anwendung brachten. Denn Training macht Spaß, aber schließlich muss am Ende vor allem Fußball gespielt werden.

Der kleine Enrico hatte nur eins zu bemängeln. „Wir dürfen die Bälle nicht behalten“, stellte er fest und zog ein langes Gesicht. Aber seinen sportlichen Ehrgeiz konnte dieser Sachverhalt nicht bremsen, eher im Gegenteil.

Sportlehrer Lars Poppenborg war natürlich von Anfang bis Ende dabei, denn es geht beim DFB-Mobil nicht nur darum, den Nachwuchs zum Kicken zu bringen. „Durchschnittlich hat nur eine Lehrkraft pro Grundschule eine Fortbildung im Ballsportbereich absolviert“, sagte Uli Seidel; dabei sei das Angebot groß. Mit seinen Fahrzeugen – bis unters Dach vollgepackten Kleintransportern – fährt der DFB bundesweit bis an die Eingangstür der Vereinsheime und Schulen und somit direkt an die Basis. Ziel ist es, den Nachwuchstrainern, die überwiegend nicht lizenziert sind, direkt und unkompliziert praktische Tipps zu geben. Trainer und Lehrer werden zudem über aktuelle Themen informiert. „Wir wollen die Leute dazu motivieren, sich weiterzubilden“, so Uli Seidel.

Seit Ende Mai 2009 sind 30 Fahrzeuge mit 300 DFB-Mitarbeitern in ganz Deutschland auf großer Tour. Zur weiteren Qualifizierung der Basis wird das Mobil des Deutschen Fußball-Bundes in den kommenden drei Jahren insgesamt 10000 Vereine besuchen und so 400000 Menschen erreichen.


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