Nach LKW-Unfall Baum in Osnabrücker Fußgängerzone gefällt

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Flaschenzug und Metallgerüst halfen bei der Bergung des bei einem Verkehrsunfall beschädigten Baumes. Foto: Michael GründelFlaschenzug und Metallgerüst halfen bei der Bergung des bei einem Verkehrsunfall beschädigten Baumes. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. An der Kreuzung Jürgensort/Große Straße wurde eine alte Gleditschie nach einem Verkehrsunfall gefällt. Bereits vor gut vier Wochen hatte ein LKW den Baum gestreift, weshalb der Osnabrücker Servicebetrieb ihn jetzt entfernen ließ.

Für verwunderte und auch bestürzte Blicke sorgte die Fällung der Gleditschie in der Fußgängerzone. Kein leichtes Unterfangen, denn Stamm und Wurzeln lagen unter dem Pflaster. Ein echter Holzfäller lässt sich dadurch jedoch nicht aufhalten. Flaschenzug und Metallgerüst halfen bei der Entfernung der auch als Lederhülsenbaum bekannten Pflanze.

Bereits vor vier Wochen fuhr ein LKW gegen den Baum, beschädigte dabei die Rinde und riss den Stamm aus der Verwurzelung, sagte Thomas Maag von den Osnabrücker Service Betrieben. Ein Bleiben des nun schief stehenden Baumes kam so nicht in Frage. „Es ist immer ein großer Aufwand, die Bäume zu fällen“, sie würden schon durch Abstandshalter geschützt, bemerkte Maag weiter, „manchmal kann man es aber einfach nicht verhindern“.

Die nun freie Stelle auf dem Platz vor den Geschäften L+T, Thalia und Müller werde aber neu bepflanzt. Um die Einheitlichkeit zu wahren, wird wiederum eine Gleditschie das fehlende Grün ersetzen. Den entstandenen Schaden zahlt, wie bei einem Verkehrsunfall üblich, der Unfallverursacher und dessen Versicherung.


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