Hochschule Osnabrück Neue Caprivi-Lounge soll „das Lernen verändern“

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Osnabrück. Stimmungsvolle Livemusik, gedämpftes Licht, dazu bequeme Sessel und eine schicke Theke: Das erwartet die Besucher in der Caprivi-Lounge. Die Hochschule Osnabrück will mit diesem neuen Angebot nichts weniger als „das Lernen verändern“. Sagt zumindest ihr Präsident.

„Unsere Idee war es, einen Ort zu schaffen, der irgendwie anders ist als das, was wir sonst machen“, erklärt Prof. Dr. Andreas Bertram. „Wir möchten das Lernen verändern.“ Dazu bedürfe es auch eines Ortes jenseits von Lehre und Forschung, an dem sich „alle ungezwungen begegnen, miteinander reden und feiern können“, der aber auch Raum zum Ausruhen und Entspannen schafft. Die zum Start des Wintersemesters eröffnete Lounge am Caprivi-Campus (Caprivistraße 30 A) im Stadtteil Westerberg soll nach Vorstellungen des Hochschulpräsidenten so ein Ort sein.

Mit Studienbeiträgen bezahlt

Und tatsächlich lässt sich das neue Angebot gut an. Jan Mönkedieck, bei der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zuständig für die Caprivi-Lounge, berichtet von einer zufriedenstellenden Auslastung. „Drei bis vier Veranstaltungen pro Woche“ mit bis zu 80 Teilnehmern seien bisher in Eigenregie der Nutzer über die Bühne gegangen. Mit Blick aufs nahende Jahresende ziehe die Zahl der Buchungen spürbar an. Auch die Bandbreite sei groß. Mönkedieck: „Von der studentischen Weihnachtsfeier über Kamin- und Kinoabende bis hin zu Infoveranstaltungen ist alles dabei.“

Sergej Friesen vom Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) ist begeistert von der Caprivi-Lounge. „Es ist toll zu sehen, dass aus den Garagen der ehemaligen Kaserne so etwas wunderschönes Neues entstanden ist.“ Die Lounge, aus Studienbeiträgen der vergangenen Jahre finanziert, solle nun zu einem „Treffpunkt für alle“ werden. Räumlich und technisch sei „die Calo“ bestens ausgestattet.

Denkmal mit Leben gefüllt

„Wir möchten das Gemeinsame betonen“, sagt Vizepräsidentin Prof. Dr. Marie-Luise Rehn, Leiterin der Lenkungsgruppe. Sie habe viel Zeit mit den Bauverantwortlichen vor Ort verbracht und die Gestaltung der Räume bis in alle Details erörtert. Mit dem Ergebnis sei sie sehr glücklich. „Nun ist nicht nur baulich die letzte Lücke auf diesem Campus geschlossen.“

In ein denkmalgeschütztes Gebäude die Vision eines Treffpunkts zu übertragen, sei eine vielschichtige Aufgabe gewesen, meint Jürgen Hinse vom Architekturbüro Ahrens und Pörtner. Vier Jahre sind von der ersten Idee bis zur Fertigstellung vergangen.

Täglich geöffnet

Im Erdgeschoss der Caprivi-Lounge gibt es Bühne, Theke und Sitzecken. Leuchtkästen mit stark vergrößerten Wandaufnahmen der ehemaligen Kasernengaragen strukturieren den Raum und erzeugen eine gemütliche Stimmung. Ebenfalls im Erdgeschoss hat der Asta einen Campus-Shop eingerichtet. Im Obergeschoss befinden sich Lese- und Ruheraum. Ein frei zugängliches Bücherregal voller Unterhaltungsliteratur, Zeitungen sowie bequeme Sitzsäcke und Sofas sorgen für Entspannung.

Die Calo ist täglich von 7.30 bis 22 Uhr geöffnet.


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