Unglück in Lkw-Werkstatt Feuerwehr und THW proben den Ernstfall in Atter

Von Stephanie Kriege


Osnabrück. Ein „Grubenunglück“ hat am Dienstagabend die Ortsfeuerwehren Eversburg und Haste der Freiwilligen Feuerwehr Osnabrück sowie die Feuerwehr aus Wersen, die Johanniter und das Osnabrücker THW in Aufregung versetzt. Aber keine Sorge: Es handelte sich nur um eine Übung.

Wie Dirk Ziegeler von der Feuerwehr Eversburg auf Anfrage mitteilte, wurde die Übung in einer Lkw-Werkstatt bei der Firma Osna Truck in Atter simuliert. Diese hatte die Räume, die früher der Firma Beresa gehörten, gerne zur Verfügung gestellt. Um 18.15 Uhr ging der Alarm bei den Kameraden ein. Unter anderem musste eine hilflose Person aus einer Grube der Werkstatt befreit werden. Dafür musste das THW zuerst einen Lkw anheben, der den Zugang zur Grube verdeckte. Außerdem war die Werkstatthalle vernebelt, sodass die Einsatzkräfte nur mit Atemschutzgeräten den Einsatzort betreten konnten. Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt, die bis 20.30 Uhr dauerte. Im Fokus der Übung stand vor allem die Zusammenarbeit mit dem THW und der Feuerwehr aus Wersen, wie Ziegeler betont. „Gerade zu den Wersenern aus Nordrhein- Westfalen haben wir selten Kontakt. Die Zusammenarbeit hat aber gut geklappt.“ Zwar habe es auch kleinere Fehler gegeben, „aber genau deswegen üben wir so was ja“.