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11.11.2014, 19:27 Uhr NEUES MENSCHAFFENHAUS

Osnabrück: Vom Zoo zur Arche

Kommentar von Dietmar Kröger

Buschi freut sich auf sein neues Zuhause. Foto: Klaus LindemannBuschi freut sich auf sein neues Zuhause. Foto: Klaus Lindemann

Osnabrück. Es ist völlig unstrittig, dass, wer Tiere hält, sich kritisch auf die Finger sehen lassen muss. Das gilt auch für Zoos.

Die Kritik aus Münster, die in den vergangenen Tagen Osnabrück erreichte, kann an den Verantwortlichen auf dem Schölerberg getrost abperlen. Hier wird seit Jahren mit Hochdruck an der Optimierung sämtlicher Gehege gearbeitet. Die Haltungsvoraussetzungen werden an vielen Stellen übererfüllt.

Jetzt bekommen Buschi und Astrid ein neues Zuhause. Sponsoren und Spender machen es möglich. Die Geldgeber sorgen nicht nur für ein neues Heim für die beiden Osnabrücker Orang Utans. So traurig es auch ist – unter dem Strich bauen sie mit an einer modernen Arche Noah. Denn eines ist sicher: Wenn wir Menschen im derzeitigen Tempo weiter große Teile der Natur zerstören, ist der Lebensraum für diese Affen bald komplett verschwunden. Und sie sind nicht die einzigen.

Zoos sind längst zu Bewahrern der Artenvielfalt geworden. Um diese Arbeit leisten zu können, müssen sie Geld verdienen. Das können sie nur, wenn sie ihre Tiere optisch ansprechend und artgerecht präsentieren. In Osnabrück gelingt dies.


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