La Vie, Osning und Vila Real erhalten symbolische Kochhauben Gault-Millau lobt drei Küchen aus Stadt und Landkreis

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Osnabrück. Auch in diesem Jahr hat der renommierte französische Gourmetführer Gault-Millau bestätigt, dass die Region Osnabrück einen festen Platz auf der kulinarischen Landkarte hat. Neben Spitzenkoch Thomas Bühner, der mit dem „La Vie“ erneut 19 von 20 Punkten und damit die höchstmögliche Auszeichnung mit vier Kochhauben erzielte, konnte auch Sascha Lissowsky (Restaurant „Osning“ in der Carpesol-Therme Bad Rothenfelde) seine hervorragende Vorjahreswertung verteidigen. 15 Punkte bedeuten, dass das „Osning“ sich auch 2015 mit zwei Gault-Millau-Hauben schmücken darf.

Genau dieselbe Wertung erhielen Küchenchef Andreas Klatt und das „Vila Real“ im Steigenberger-Hotel Remarque. Damit bescheinigt der Restaurant-Guide der Osnabrücker Hotel-Gastronomie „einen hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität“ und urteilt unter anderem: „Tadellos das Steinbuttfilet mit schwarzem Knoblauch und schlotzigem Erbsenrisotto im leicht schaumigen Kalbsfond“.

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Klatt nahm das Ergebnis mit Genugtuung auf, war das „Vila Real“ doch erst im vergangenen Jahr von seinerzeit 16 auf magere 12 Punkte zurückgestuft worden. Begleitet wurde der rigorose Punktentzug Gault-Millau-typisch von einem regelrechten Verriss mit zynischen Bemerkungen und einer guten Prise Sarkasmus. Von „gedankenloser Küche“ war gar die Rede.

Klatt hat sich von diesem Rückschlag offenbar nicht entmutigen lassen. Für die aktuelle Ausgabe des zweitwichtigsten Restaurantführers hinter dem „Guide Michelin“ überzeugte die Leistung von Küche und Service die Tester, und das „Vila Real“ darf sich nach Gault-Millau-Lesart wieder zu den 30 besten Restaurants Niedersachsens zählen.

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„Wir schauen, dass unsere Gäste zufrieden sind“, betonte der Chefkoch am Dienstag gegenüber unserer Redaktion, „was in einem Restaurantführer steht, ist erst einmal zweitrangig“. Klatt sieht das Ergebnis des vergangenen Jahres aber nun wieder relativiert. „Es ist gut, dass wir jetzt wieder positiv bewertet wurden.“ Dennoch sei es ärgerlich gewesen, so abzufallen – immerhin sei das „Vila Real“ zuvor gleichmäßig gut besprochen worden.

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