Offizieller Auftakt Die Karnevalssession 2014/2015 hat begonnen

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Start in die Karnevalssaison im Parkhotel. Foto: Michael GründelStart in die Karnevalssaison im Parkhotel. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Die Narren sind wieder los: Im Saal des Parkhotels feierten die Osnabrücker Karnevalisten am Dienstag den offiziellen Beginn der Session 2014/15.

Der Präsident des Bürgerausschusses Osnabrücker Karneval (BOK) Rainer Möllers begrüßte die kappenbewehrten Vertreter der Vereine am Vormittag zum gemeinsamen Frühstück: „Die fünfte Jahreszeit beginnt! Osna HELAU!“ - große Stimmung im Saal.

Rechts von Rainer Möllers saß das scheidende Stadtprinzenpaar Peter I. und Heike I., zu seiner Linken strahlten die neuen Regenten: Ab dem 22.11. regiert offiziell Frank Kaufhold, unter anderem Erster Vorsitzender des TuS Haste, mit seiner Prinzessin Marie I.

Kein Karneval ohne die blau-weißen Garde

Rainer Möllers fasste sich kurz, um die Gäste nicht zu lange warten zu lassen auf die erste Showeinlage: In fescher Uniform legte Tänzerin Vanessa von der blau-weißen Garde los zum Stampfer „Vayamos Companeros“ und begeisterte mit ihrer Performance die Narren.

Aber nicht mal im Karneval ist alles nur Spaß, wie kurz darauf deutlich wurde. Das Stadtprinzenpaar sammelt während seiner Amtszeit traditionell für einen guten Zweck. Peter und Heike etwa erwirtschafteten in der vergangenen Session Gelder für das Osnabrücker Kinderhospiz. Frank und Marie werden zugunsten der Osnabrücker Krebshilfe Spenden sammeln.

Für die Krebshilfe kam Klaus Havliza zu Wort. Er dankte herzlich für das Engagement und wies hin auf den großen Bedarf seiner Einrichtung für freiwillige Zuwendungen: „Unsere Arbeit ist für Betroffene kostenfrei, aber unsere professionellen Mitarbeiter müssen wir natürlich bezahlen. Der Hauptteil dieser Kosten muss durch Spenden gedeckt werden.“ Mit Blick auf sein Anliegen wies Klaus Havliza hin auf Spendendosen der Krebshilfe, die auf den bunt geschmückten Tischen verteilt standen.

Ordentliche Büttenrede

Doch zu nachdenklich sollte es auch nicht werden, schließlich wollten sie zuallererst feiern, die Karnevalisten. Da durfte eine ordentliche Büttenrede nicht fehlen: Angelika Gausmann alias Herta aus Mettingen schaukelte ihr frisch aufgepolstertes Riesenheck in den Saal und heizte kräftig ein mit Anekdoten aus dem Zusammenleben mit ihrem Ambrosius.

Karnevalszoten schlugen hart ein

Die Zoten schlugen hart ein, und ohne Zugabe ließen die Gäste Herta nicht wieder gehen. Auch Büttenredner Horst erntete zahlreiche Lacher mit seiner durchweg gereimten Schilderung eines bizarren Urlaubsaufenthaltes in den besseren Kreisen: „Ach, wären wir doch bloß in die Heide gefahren.“ Die neuen und alten Stadtprinzen und ihre Adjutanten tauschten Dankesworte und Geschenke aus - Marie I. etwa bekam ein hübsches Lebkuchenherz - und man beendete feierlich die Veranstaltung.

Zwar gab es auch im Parkhotel schon ein paar Bier, aber es war ja noch früh am Tag. Richtig krachen wird es dann bei den abendfüllenden Prunk-, Damen- und Herrensitzungen der kommenden Session.


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