Vier Gruppen konkurrierten Zwei Preisträger beim Study-up Musical

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Eine der beiden Siegergruppen: Pulp mit dem Stück „Fiction“.Foto: Swaantje HehmannEine der beiden Siegergruppen: Pulp mit dem Stück „Fiction“.Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Vier Gruppen kämpften beim StudyUp Award Musical um 1000 Euro Preisgeld. In selbst geschriebenen kurzen Stücken zeigten sie großes musikalisches Talent und viel Humor.

Wie hat man sich einen musikalischen Wettbewerb vorzustellen? Hoch konzentrierte Musiker, die verbissen um den Sieg kämpfen, ihnen gegenüber die gestrenge Jury, die jeden kleinen Makel registriert? So mag es vielleicht anderswo sein, doch der Study-up-Award im Profil Musical des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück läuft sehr viel entspannter ab. Die Study-up-Awards der Hochschule Osnabrück sind Auszeichnungen für herausragende Leistungen von Studierenden in ihrem jeweiligen Fach. Vier Gruppen konkurrierten bei diesem Wettbewerb am Freitag um 1000€ Euro Preisgeld und zeigten sich dabei äußerst locker und gut gelaunt. Und die Jury? Dirk Engler zum Beispiel, Leiter des Profils Musical, hilft zwischen den Darbietungen mit beim Umbau der Kulissen.

In einer Performance von jeweils bis zu 12 Minuten Länge müssen die Musical-Ensembles ihr Talent unter Beweis stellen. Und dabei ist wirklich alles selbst gemacht: Die Studierenden schreiben die Stücke selbst, natürlich agieren sie auf der Bühne, singen, tanzen und musizieren, aber sie müssen sich eben auch selbst um Bühne, Requisiten und Kostüme kümmern, die Kulissen aufbauen. Einzig die Musik komponieren sie nicht selbst, sondern bearbeiten geeignete Vorlagen und texten sie um.

Dabei heraus kommen äußerst witzige Stücke, und zwar auch dann, wenn es wie bei der Gruppe „Das Minister Ensemble“ um eine Beerdigungsgesellschaft geht oder wie bei der Gruppe „Gold“ um ganz große Gefühle, wie sich das beim Musical schließlich gehört.

Letztlich war auch für die Jury eine Entscheidung für einen Sieger nicht möglich, und der Preis wurde geteilt. Über die Auszeichnung dürfen sich Joyce Diedrich, Carolin Waltsgott, Florian Albers, David Hammann und Felix Freund von der Gruppe „Pulp“ mit ihrem Stück „Fiction“ freuen, in dem sie zum Beispiel mit einer A-cappella-Ensemblenummer ebenso überzeugten wie einer musikalischen Anleihe bei Bernsteins „West Side Story“. Daneben siegte die dreiköpfige Truppe „Musicalreif“ mit Mareike Zupp, Jasmin Reif und Joshua Hien und ihrem Stück „Fairytale Gone Bad“. „Guten Abend, gut Nacht“ tönt vom Klavier, und schon geht der Stress im Kinderzimmer los, in dessen Verlauf eine Fee zwei Kinder in Puppen verwandelt. Die Rückverwandlung erweist sich als gar nicht so einfach, und die Darsteller agieren ausgelassen. und ohne Hemmungen.Online:


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