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Bluttat an Iburger Straße in Osnabrück Wie viel Schmerzensgeld steht einem Sterbenden zu?

Lichter gegen Gewalt: Auf Initiative der Interessengemeinschaft Iburger Straße (IGIS) versammelten sich viele Osnabrücker am Tatort. Hier wurde der 22-jährige Matthias B. durch zwei Messerstiche getötet. Archivfoto: Gert WestdörpLichter gegen Gewalt: Auf Initiative der Interessengemeinschaft Iburger Straße (IGIS) versammelten sich viele Osnabrücker am Tatort. Hier wurde der 22-jährige Matthias B. durch zwei Messerstiche getötet. Archivfoto: Gert Westdörp

Osnabrück. Matthias B. starb 2011 in Osnabrück auf der Straße, weil er zufällig auf einen brutalen Messerstecher traf. Seine Eltern fordern von dem Täter Schmerzensgeld.

Zur falschen Zeit, am falschen Ort, auf der falschen Straßenseite. Matthias B. (22) aus Ibbenbüren starb 2011 in Osnabrück, weil er zufällig auf einen brutalen Messerstecher traf. Seine Eltern und Erben fordern vom Täter Schmerzensgeld von

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Die Tat

Am 18. September 2011 trafen der Ibbenbürener Matthias B. (22) und vier Begleiterinnen auf dem Rückweg von einer Party zufällig auf den damals 17-jährigen Michael A. und drei seiner Kumpel. Es kam auf Höhe der Lutherkirche zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf Michael A. ein Messer zückte und den Ibbenbürener tödlich verletzte. Das Landgericht verurteilte den Haupttäter 2012 zu siebeneinhalb Jahren Jugendstrafe. Die beiden Mittäter wurden zu zweieinhalb Jahren, einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Der Richter stufte Michael A. als gefährlich ein. Er habe in Tötungsabsicht gehandelt. Die Bluttat löste große Bestürzung aus.

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