Nachhaltigkeitstipp 28 Naturschutz beginnt im eigenen Garten

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Wildbienen und Nützlingen bieten sich Brutplätze in einem Insektenhotel. Foto: dpaWildbienen und Nützlingen bieten sich Brutplätze in einem Insektenhotel. Foto: dpa

Osnabrück. Naturschutz in der Stadt ist einfach und hat eine große Bedeutung, erklärt Jörg Tillmann, verantwortlich für das Offenlandmanagement der DBU Naturerbe GmbH in Osnabrück.

Innerhalb der etwa 25.000 Quadratkilometer Siedlungsfläche in Deutschland gibt es ein herausragendes Potenzial für Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen – nämlich in unseren Gärten und städtischen Grünanlagen.

Trockenmauern, Kies- und Sandflächen, Holzstapel, Totholz-, Laub- und Steinhaufen sind wichtige Versteck- und Überwinterungsplätze für Tiere. Verblühte Stauden sollten Sie erst im Frühjahr zurückschneiden. Viele Vögel ernähren sich im Winter von den Samen und Larven diverser Insekten, die in den Stauden überwintern. Außerdem können Sie Wildbienen und Nützlingen Brutplätze in einem Insektenhotel anbieten.

Pflanzen und Tiere danken es

Höhlen- und Halbhöhlenbrüter profitieren von Nistkästen, genauso wie Fledermäuse gerne Fledermausquartiere annehmen. Auch auf alten oder abgestorbenen Bäumen, von denen zumindest der Stamm oder Stumpf erhalten bleibt, entwickelt sich schnell neues Leben, wenn sich Pilze und Insekten ansiedeln.

Freuen Sie sich schon jetzt auf die Düfte, Geräusche, das Gezwitscher und die Beobachtungsmöglichkeiten im kommenden Frühjahr!


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