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06.11.2014, 17:29 Uhr PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN NEHMEN ZU

Kommentar zum Gesundheitsreport: Langfristig Depressionen vorbeugen

Kommentar von Jean-Charles Fays

Jeder zweite Kopfschmerzgeplagte führt sein Leiden auf Stress zurück. Foto: Marijan Murat/ArchivJeder zweite Kopfschmerzgeplagte führt sein Leiden auf Stress zurück. Foto: Marijan Murat/Archiv

Osnabrück. Keine Erkrankungen nehmen so stark zu wie die psychischen. Laut DAK-Gesundheitsreport sind die Fehltage wegen psychischer Erkrankungen seit 2000 um 100 Prozent angestiegen.

Dass genau die Zahl der Fehltage wegen Depression oder Angststörung in unserer Region zum Vorjahr leicht rückläufig ist, spricht eher für einen zufälligen statistischen Ausreißer. Schließlich verringerte sich nur die Erkrankungsdauer, die Zahl der Fälle erhöhte sich auch bei uns. Daher sollte das betriebliche Gesundheitsmanagement ausgebaut werden. Die Angebote wie Stressmanagement am Arbeitsplatz bis zu Entspannungstechniken wie Yoga und Meditation sind vielfältig. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen erkennen, dass nur langfristige Prävention und ein sorgsamer Umgang mit dem eigenen Körper helfen, psychischen Erkrankungen vorzubeugen.


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