Aktion Roter Teppich Ameos Osnabrück: Streik in der sechsten Woche

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Beim Warnstreik des öffentlichen Dienstes im März war der „Rote Teppich“  für die „Stars im öffentlichen Dienst“ auf dem Bahnhofsvorplatz ausgerollt werden. Heute sollen die „Stars aus dem Ameos-Klinikum“ auf dem Nikolaiort über den „Roten Teppich“ schreiten.  Archivfoto: NordwestmediaBeim Warnstreik des öffentlichen Dienstes im März war der „Rote Teppich“ für die „Stars im öffentlichen Dienst“ auf dem Bahnhofsvorplatz ausgerollt werden. Heute sollen die „Stars aus dem Ameos-Klinikum“ auf dem Nikolaiort über den „Roten Teppich“ schreiten. Archivfoto: Nordwestmedia

Osnabrück. Der Streik der Osnabrücker Ameos-Beschäftigten ist inzwischen in der sechsten Woche. Heute und morgen wollen die Streikenden mit Aktionen in der Osnabrücker Innenstadt auf ihr Anliegen aufmerksam machen.

Am Donnerstag erhalten die Streikenden Unterstützung durch beschäftigte des Öffentlichen Dienstes. Die hatten im März während ihres Warnstreiks einen „Roten Teppich“ für die „Stars im öffentlichen Dienst“ auf dem Bahnhofsvorplatz ausgerollt. Um 12 Uhr sollen die „Stars aus dem Ameos-Klinikum“ auf dem Nikolaiort über den „Roten Teppich“ schreiten.

Am Freitag werden die Ameos-Auszubildenden in der Innenstadt demonstrieren. Unter dem Motto „Uns geht die Puste nicht aus! Wir machen uns fit für den Arbeitskampf“ werden sich die jungen Leute vom Neumarkt bis zum Theater in sportlicher Kleidung mit lautstarken Übungen und mit Trillerpfeifen für den Streik fit halten und ihre Forderung nach einem Tarifvertrag verbreiten.

Auszubildende ohne Tarifvertrag stehen nach Auskunft der Gewerkschaft Verdi „ohne Tarifvertrag abgehängt da“. Vor dessen Kündigung durch Ameos vor einem Jahr galt für die Auszubildenden der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes. Die zuletzt Eingestellten erhalten bereits merklich weniger Ausbildungsvergütung. Nach der Ausbildung stehen sie ohne Tarifvertrag da. Die Unzufriedenheit ist groß. „Wir lernen eine verantwortungsvolle Aufgabe. Aber verlässlich ist nichts, was zum Wert dieser Arbeit gehört“, kritisieren sie.

Von Arbeitgeberseite gibt es nach Auskunft der Gewerkschaft immer noch kein Signal für ein Verhandlungsangebot.


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