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Es war ein Überschallknall Drei Eurofighter ließen es am Freitag über Osnabrück krachen

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Osnabrück. Jetzt ist es offiziell: Der Knall, der viele Bürger am Freitag gegen 10:20 Uhr aufgeschreckt hatte, war ein Überschallknall. Verursacher: Drei Eurofighter, deren Piloten den Gashebel nach vorne schoben und es mal so richtig krachen ließen.

Militärische knapp gibt „Im Auftrag Schneider Hauptmann“ das Geschehen zu Protokoll: Die Auswertung der zur Verfügung stehenden Radar- und Flugbetriebsdaten habe ergeben, dass am 31.Oktober gegen 10:20 Ortszeit „drei Eurofighter Kampfflugzeuge der Bundeswehr innerhalb eines zeitweilig reservierten Luftraums im Rahmen einer Abfangübung mit Überschallgeschwindigkeit geflogen sind.“

Die rund elf Tonnen schweren zweistrahligen Mehrzweckkampfflugzeuge knacken mit einer Höchstgeschwindigkeit von 2.495 km/h fast Mach 2,5. Warum es knallt, wenn die Piloten richtig Gas geben, haben wir bereits im vergangenen Jahr ausführlich erklärt: Hier gibt es ein Erklärstück für Jet-Unbedarfte.

Laut Luftwaffe führte der Flugweg in einer Entfernung von etwa 24 km am Osnabrücker Stadtzentrum vorbei. Die Flughöhen lagen zwischen 12,3 und 12,6 Kilometern über dem Meeresspiegel. Und, aus Sicht der Bundeswehr ganz wichtig: „Das Ergebnis der hier durchgeführten Untersuchung bestätigt die Durchführung der Flugbewegungen in Übereinstimmung mit den flugbetrieblichen Bestimmungen.“


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