Nachhaltigkeitstipp 27 Richtig heizen, richtig lüften

Ein Grad Celsius mehr Temperatur kostet etwa sechs Prozent mehr Heizenergie. Foto: dpaEin Grad Celsius mehr Temperatur kostet etwa sechs Prozent mehr Heizenergie. Foto: dpa

Osnabrück. Die Tage werden kürzer, die Witterung rauer und die eigenen vier Wände zum wohlig-warmen Rückzugsort. Dann ist richtiges Lüften so wichtig wie richtiges Heizen. Wie das geht, erklärt Herbert Kreke, Energieberater im Servicezentrum der Stadtwerke Osnabrück.

Räume nicht überheizen und Heizung herunterdrehen, wenn niemand zu Hause ist: ein Grad Celsius mehr Temperatur kostet etwa sechs Prozent mehr Heizenergie. Elektronische Thermostat-Ventile nutzen: Sie sind batteriebetrieben und lassen sich für jeden Heizkörper einzeln programmieren. Damit lassen sich bis zu zehn Prozent der Heizkosten sparen. Raumtemperatur um drei bis vier Grad Celsius absenken, wenn niemand die Räume nutzt, etwa nachts. Die ideale Temperatur in unbenutzten Zimmern beträgt mindestens 15 Grad Celsius. Ist es kälter, droht Schimmelpilz. Empfehlenswert ist es, die Raumtüren geschlossen zu halten, um Zugluft zu vermeiden. Auch die Tür zum nicht beheizten Keller sollte zu sein.

Richtig lüften: Zwei- bis dreimal am Tag sollten je nach Außentemperatur während der Heizperiode für drei bis zehn Minuten die Fenster weit geöffnet und vorher die Heizungsventile geschlossen werden – das sogenannte Stoßlüften. So wird die verbrauchte und eventuell feuchte Luft schnell ausgetauscht.