Zukunftsmusik Club Zucker in Osnabrück hat eröffnet - die Fotos

Von Markus Strothmann


Osnabrück. Kleine Freiheit, Glanz & Gloria, Grand Hotel: Im Osnabrücker Nachtleben haben die Jungs aus dem Zukunftsmusik-Dunstkreis seit Jahren Einiges zu melden. Aber es wird fleißig weiter expandiert: Am Freitag eröffnete mit dem „Zucker“ ein weiterer Club seine Pforten.

In dem Gebäude an der Karlstraße befand sich bis vor Kurzem das Mondflug , die Räume sind also nachweislich partytauglich. Allerdings zog man die Lokalität optisch gründlich auf links: Mit entsprechender Beleuchtung im 60s-Style und spartanischem Interieur passt das Zucker eindeutig in das Konzept, nach dem auch die anderen Geschäfte der Zukunftsmusiker gestaltet sind. Für Stammgäste von Freiheit und Glanz ist ein Besuch im Zucker so gesehen kein Experiment.

Die Unterschiede zeigen sich dann aber doch deutlich in der Musikauswahl; hier liegt der Fokus eher auf Elektronischem und anderen lässigen Sounds wie Hip Hop und Funk & Soul anstatt der einschlägigen Indie-Disco-Mixtur.

Anlässlich der Eröffnung ging es am Freitag ausnahmsweise schon um 21 Uhr los; in Zukunft wird aber auch das Zucker regelmäßig ab 23 Uhr geöffnet sein. Der Club zielt auf Feierfreunde ab Mitte 20 aufwärts, für die es nach Ansicht der Betreiber in Osnabrück noch an altersmäßig abgeschmeckten Veranstaltungen mangelt. Das sieht die Zielgruppe wohl ähnlich; am Freitag jedenfalls füllten sich die Räume schon um Mitternacht merklich - nach der inneren Uhr hiesiger Partygänger extrem früh.

Für den Soundtrack des Abends sorgten insgesamt drei erfahrene DJs, deren Gesichter jedem bekannt sein dürften, der in Osnabrücker Clubs gern mal das Tanzbein schwingt: Draußen legte Ni No House & Co auf, drinnen sorgte das DJ-Team Mark und Petie für Laune.