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22.10.2014, 18:21 Uhr FAHRRADUNFALL AM JOHANNISTORWALL

Unfallbrennpunkte: Stadt Osnabrück ist in der Pflicht

Ein Kommentar von Holger Jansing


Die Stadt ist in der Pflicht, den Unfallbrennpunkt zu entschärfen. Foto: Swaantje HehmannDie Stadt ist in der Pflicht, den Unfallbrennpunkt zu entschärfen. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Wie viele Radfahrer müssen eigentlich noch sterben oder verletzt werden, bis Unfallbrennpunkte in Osnabrück entschärft werden? Die Stadt ist in der Pflicht, endlich etwas zu unternehmen.

Das Gefährdungspotenzial an der Kreuzung der Kommenderiestraße mit dem Johannistorwall ist seit Langem hinlänglich bekannt. Die bisherigen Veränderungen sind nicht viel mehr als Kosmetik. Warum zum Beispiel gibt es keine Schilder oder Blinklichter, die Lkw-Fahrer warnen? Warum wird der dringend erforderliche Ausbau des Radweges auf die lange Bank geschoben? Warum bekommen Radfahrer nicht deutlich früher Grün? An anderen Stellen funktioniert das doch auch.

Aufgrund der Unfälle wirkt die Plakatkampagne zur Förderung des Radverkehrs in der Stadt wie Hohn und Spott. Markige Sprüche bringen nichts. Alltagsradler wollen vernünftige Wege, auf denen sie sicher durch Osnabrück fahren können.


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