Land zeichnet Dirk Müllmann aus Jurastudent aus Osnabrück erhält Wissenschaftspreis

Große Auszeichnung für den Osnabrücker Jurastudenten Dirk Müllmann: Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (rechts) und die Vizepräsidentin der Universität Osnabrück, May-Britt Kallenrode, gratulieren ihm zum Niedersächsischen Wissenschaftspreis 2014. Foto: Universität Osnabrück/Christopher LiebigGroße Auszeichnung für den Osnabrücker Jurastudenten Dirk Müllmann: Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (rechts) und die Vizepräsidentin der Universität Osnabrück, May-Britt Kallenrode, gratulieren ihm zum Niedersächsischen Wissenschaftspreis 2014. Foto: Universität Osnabrück/Christopher Liebig

Osnabrück. Jurastudent Dirk Müllmann von der Universität Osnabrück ist mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen 2014 ausgezeichnet worden. Als einer von elf Geehrten nahm er die Auszeichnung am Mittwoch in Hannover entgegen.

Die Preisverleihung übernahm Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne). Neben Müllmann würdigte sie zwei Professoren, eine Nachwuchswissenschaftlerin und sieben Studierende von niedersächsischen Hochschulen. Der Wissenschaftspreis ist mit insgesamt 87.500 Euro dotiert. 2500 Euro erhält Dirk Müllmann.

„Was alle Preisträger verbindet, ist das Streben, sich weiterzuentwickeln und Neues zu entdecken“, sagte Heinen-Kljajic während der Preisverleihung. „Wissenschaft lebt davon, dass Grenzen überschritten werden.“ Jurastudent Müllmann wurde für seine fachlichen Leistungen und sein gesellschaftliches Engagement geehrt. „Die Universität Osnabrück gratuliert ihm herzlich zu dieser hervorragenden Auszeichnung“, sagte die Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung, May-Britt Kallenrode. „Sein Engagement sowohl innerhalb wie auch außerhalb der Universität ist mehr als vorbildlich.“

Müllmann wurde aufgrund seiner hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften und seines hohen Engagements in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen und ist seit Mai 2013 Stipendiatensprecher der Osnabrücker Gruppe. Er engagiert sich bei der Russlandhilfe der Caritas Osnabrück und ist darüber hinaus an der Organisation des Programms „Freiwilligendienste im Ausland“ des Bistums Osnabrück beteiligt. Dort gestaltet er Seminare zur Auswahl, Vorbereitung und Rückkehrbegleitung der Freiwilligen.

„Ich freue mich außerordentlich über den Preis und fühle mich sehr geehrt“, erklärte Müllmann. „Ich hoffe, dass der Preis ein Ansporn für alle Studierenden ist, im Studium Leistung zu zeigen und sich gleichzeitig noch ehrenamtlich zu engagieren.“

Die Vorschläge für die Preisträger kamen von den niedersächsischen Hochschulen. Ausgesucht hat sie die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen. Mit jeweils 25.000 Euro dotierte Hauptpreise sprachen sie einem Chemieprofessor aus Hannover und einer Maschinenbauprofessorin aus Wolfenbüttel zu. Den Preis als beste Nachwuchswissenschaftlerin – 20.000 Euro wert – bekam eine Juniorprofessorin für Entwicklungsökonomie aus Göttingen.


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