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01.10.2014, 17:49 Uhr MORGENLAND FESTIVAL

Jubiläum der einmaligen Begegnungen

Ein Kommentar von Tom Bullmann


Sängerin Aynur mit der NDR Big Band. Foto: Michael GründelSängerin Aynur mit der NDR Big Band. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Ein wahrlich gelungenes Jubiläum: Die 10. Ausgabe des Morgenland Festivals entpuppte sich als abwechslungsreiche Veranstaltungsreihe, die wieder einmal einen faszinierenden Blick auf die Kultur des Nahen und Mittleren Ostens ermöglichte.

Ein wahrlich gelungenes Jubiläum: Die 10. Ausgabe des Morgenland Festivals entpuppte sich als abwechslungsreiche Veranstaltungsreihe, die wieder einmal einen faszinierenden Blick auf die Kultur des Nahen und Mittleren Ostens ermöglichte. Vor allem aber spürte man bei allen Veranstaltungen den Geist der Verständigung und des Einmaligen. Da trafen Musiker aufeinander, die noch nie zusammen aufgetreten sind und in dieser Form vermutlich nie wieder aufeinander treffen. Ob der aserbaidschanische Mugam-Musiker Alim Quasimov, der erstmals auf den iranischen Kamancheh-Spieler Kayhan Kalhor traf, ob die irisierenden Kooperationen des Morgenland Chamber Orchestra und der All Star Band oder der Auftritt von Klezmer-Koryphäe Giora Feidman mit dem Osnabrücker Jugendchor – all das stand dem Jubiläumsprogramm gut zu Gesicht. Aber da waren auch noch Höhepunkte wie die Pianodialoge des aserbaidschanischen Jazzers Salman Gambarov mit dem deutschen Kollegen Florian Weber, die kurdische Sängerin Aynur mit der NDR Big Band und der magische Auftritt der Capella De La Torre mit dem Trio Hewar, dessen fantastischer Klarinettist Kinan Azmeh überhaupt wie eine Art Anchorman an fast allen musikalischen Kooperationen beteiligt war. So bescherte Festival-Leiter Michael Dreyer dem Publikum unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse.


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