Bauarbeiten an der Petersburg Autofahrer genervt von Baustellen in Osnabrück-Fledder

Von Stefanie Witte

An der Petersburg wird derzeit gebaut. Die Straße soll sicherer für Fußgänger werden. Foto: Michael GründelAn der Petersburg wird derzeit gebaut. Die Straße soll sicherer für Fußgänger werden. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Autofahrer sind genervt: Schon wieder kommt es auf der Hannoverschen Straße im Berufsverkehr stadteinwärts zu Staus. Grund dafür ist eine weitere Baustelle – diesmal an der Straße „An der Petersburg“. Die Arbeiten waren allerdings lange geplant und sollen die Straße für Fußgänger sicherer machen.

Schon wieder kommt es auf der Hannoverschen Straße im Berufsverkehr stadteinwärts zu Staus. Grund dafür ist wieder eine Baustelle – diesmal an der Straße „An der Petersburg“. Die Arbeiten waren allerdings lange geplant und sollen die Straße sicherer machen.

Gerade ist die Unterführung am Konrad-Adenauer-Ring gegenüber vom Güterbahnhof wieder frei – schon wird am Übergang von Fledder zur Innenstadt erneut gebaut. Dieses Mal ist die Straße „An der Petersburg“ auf Höhe Wasastraße stadteinwärts gesperrt. Wer von der Hannoverschen Straße in die Innenstadt will, muss derzeit über die Frankenstraße fahren.

Grund für die Einschränkung sind Bauarbeiten zwischen Wasa- und Klöntrup-straße. Ziel sei es, die Straße für Fußgänger sicherer zu machen, sagt Franz Schürings vom Fachbereich Städtebau. Sowohl an der Wasa- als auch an der Klöntrupstraße wird der Einmündungsbereich von der Petersburg verengt, damit Autofahrer nicht um die Ecke rasen können.

Auf Straße An der Petersburg soll zwischen den beiden Straßen eine Verkehrsinsel gebaut werden. Fußgänger sollen so alle drei Straßen sicherer überqueren können. Einziger Haken für die Radfahrer: Hinter der Unterführung stadtauswärts muss die Straße für die Mittelinsel verbreitert werden. Der Weg für Fahrradfahrer und Fußgänger wird sich daher voraussichtlich auf knapp drei Metern überschneiden.

Monatelang war es zuvor auf der Frankenstraße an der Unterführung Richtung Konrad-Adenauer-Ring zu Verkehrsbehinderungen gekommen. Ein Wasserrohrbruch hatte Bauarbeiten notwendig gemacht.

Da an dieser Stelle besonders viel Wasser und Gas über große Leitungen laufen und diese in keinem guten Zustand waren, hatten sich die Stadtwerke dafür entschieden, den gesamten Bereich zu sanieren, so deren Pressesprecher Marco Hörmeyer.

Zusammen mit der Stadt habe man beschlossen, die Arbeiten nicht mit einer Vollsperrung dieses Straßenabschnittes durchzuführen, sondern über einen längeren Zeitraum zu ziehen, um den Verkehr teilweise fließen zu lassen. Wenn diese Baustelle nicht ungeplant dazwischengekommen wäre, hätten die Arbeiten an der Petersburg schon früher begonnen.