Ende an Ampel Radstreifen am Neumarkt endet im Nichts

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Osnabrück. Ein neuer Fahrradstreifen auf der Baustelle am Neumarkt sorgt für Irritationen. Der mit einer gelben Linie abgetrennte Weg endet abrupt an der Fußgängerampel Große Straße/Johannisstraße.

Wenn man vom Schloss aus kommt und weiter in Richtung Neumarkt fährt, beginnt der Radstreifen am Baustellenanfang. Ein Streifen in Gelb trennt den Radweg von der Busspur.

Zunächst verläuft der abgetrennte Weg rechts neben der Busspur, aufgrund einer Haltestelle wechselt der Radweg dann auf die andere Seite, sodass der Radfahrer an der Ampel unmittelbar links vom Bus steht. Soweit kein Problem. Aber von da an blickt der Radfahrer ins Nichts. Weiter ist der Radstreifen nicht geführt worden. Der Pedalist muss sich seinen Weg nun selbst suchen. Vor allem muss der Radler aufpassen, dass er an der Ampel nicht zeitgleich mit dem Bus startet. Denn das könnte mit ein bisschen Pech schief gehen und zu einer Karambolage führen.

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Die Idee zu einem eigenen Radstreifen hatten die Stadtwerke. Sie sind zuständig für einen möglichst reibungslosen Ablauf des öffentlichen Nahverkehrs und fühlen sich damit auch zuständig für die Sicherheit von Fußgängern und Radfahren, wie Pressesprecherin Katja Diehl sagte. „Wir haben den Radstreifen bei der Stadt angeregt.“ Mit dem Weg wolle man den Radfahren gezielt eine Hilfestellung geben, um sich zu orientieren. Für die konkrete Umsetzung und die genaue Strecke des Radwegs sei die Stadt zuständig.

Dass der Radstreifen zunächst so plötzlich an der Ampel endet, hält man auch dort für unglücklich, wie Sven Jürgensen, Pressesprecher der Stadt, sagt. „Die Markierungen des Radstreifens sollen noch am heutigen Freitag weitergeführt werden.“ Dann soll der Radstreifen über die komplette Baustelle Neumarkt führen.


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