Glückliche Fans bei L+T Barbara Becker präsentiert ihre Mode in Osnabrück

Von Claudia Sarrazin


Osnabrück. Eine Modenschau mit Promi-Faktor hat am Donnerstagmittag viele Fans von Barbara Becker ins Modehaus L+T gelockt.

Die Modenschau mit Beckers Kollektion startete neben einer der Hauptrolltreppen, und auch von den Galerien der oberen Etagen aus hatten die L+T-Besucher einen guten Blick auf das Geschehen. Kurz nach Beginn der Show, die auch viele zufällige Besucher des Modehauses angezogen hatte, richteten sich viele Handys auf Becker. Und ein Besucher raunte überrascht: „Wahnsinn, ich habe die noch nie in Natura gesehen.“ Andere waren hingegen extra wegen Becker gekommen, und 50 ausgeloste Besitzer einer Kundenkarte des Modehauses hatten Becker vorher schon persönlich zum „Modebrunch“ treffen können.

Moderatorin Claudia Nagel erklärte: „Die Kollektion von Barbara Becker steht für Wellness, Lifestyle und ist Ausdruck von Beckers Persönlichkeit.“ Während dessen präsentierten zwei Models kuschlige, legere Strickjacken, Capes, Ponchos und Schals aus Strick sowie bequeme Shirts mit Aufdrucken, Steinchen, Nieten und Metallblättchen in sanften Farbtönen wie Altrosa, mattem Helltürkis. Creme und Grau.

Und Becker erläuterte, die Trägerinnen ihrer Kleidung sollten sich darin wohl und nicht beengt fühlen. „Wir entwerfen in der Gruppe Lieblingsstücke, die man lange tragen kann“, so Becker und fügte hinzu: „Wir möchten, dass die Leute schon beim Blick der Kleidung schockverliebt sind, auch weil sie sich so gut anfühlt.“

Außerdem verriet Becker auf Nachfrage von Nagel: „Einen Stylisten habe ich nicht, aber wenn ich heute Abend in Berlin beispielsweise auf einer Gala bin, habe ich schon Leute, die mir helfen.“

Nach einer kurzen Modenschau gab Becker noch geduldig Autogramme. Erster in der Schlange der Wartenden war Frank Nümann. Er fand: „Becker ist einfach eine taffe Frau.“ Außerdem gefiel ihm an Becker deren Vielseitigkeit. Auch Simone Krull schwärmte: „Ich finde die Frau einfach toll, auch ihre Einstellung – und jede kann ja mal den falschen Mann heiraten.“ Margerete Büscher wiederum hatte die Veranstaltung mit dem Handy mitgefilmt und berichtete: „Ich finde ihren Stil wirklich ganz toll.“ Außerdem sei sie von Beckers Lebensphilosophie beeindruckt. „Ich bin total hektisch und hätte gerne ein bisschen davon ab“, so Büscher

Viele Becker-Fans beließen es nicht beim Fotografieren und Autogramme holen. „Die Kasse klingelt“, stellten die L+T-Mitarbeiterinnen glücklich fest. Mit ein Grund war vielleicht die Geschenktüte mit einem zusätzlichen T-Shirt der gerade gezeigten Kollektion, einer Probepackung der Lieblingsmüslimischung von Becker sowie Gummibären, die es am Donnerstag zu jedem Kauf von Becker-Mode gab.

Zwischendurch verriet Becker im Gespräch mit der Neuen OZ, nicht nur ihre Modekollektion beinhalte viele Strickteile: „Ich stricke auch selber, gerade habe ich eine Weste fertig gestrickt“, so Becker und fügte schmunzelnd hinzu: „Besonders gerne stricke ich mit dicker Wolle, das geht so schön schnell.“ Wenn sie im Flugzeug ihr Strickzeug heraus hole, seien die anderen Gäste meist beeindruckt, wie schnell sie in der kurzen Zeit mit ihrem Strickteil voran käme, erklärte Becker mit einem Augenzwinkern. Stricken habe sie von ihrer Mutter gelernt, diese sei eine echte Schnell-Strickerin, während sie selbst früher lieber gehäkelt habe.

Auch an ihr erstes selbst gestaltetes Produkt konnte Becker sich noch erinnern: „Ich bin ja eine Waldorfschülerin und habe immer viel mit den Händen gemacht“, berichtete sie. In den 80ziger Jahren habe sie beispielsweise einmal für sich ein paar Ohrringe entworfen. „Und dann habe ich meinen Freund gefragt, warum mich die Leute alle so anschauen würden“, so Becker. Diese habe dann nur geantwortet: „Guck dir mal deine Ohrringe an.“ Deshalb habe sie kürzlich auf die Frage, was sie niemals tragen würde auch geantwortet: „Das habe ich alles schon in den 80ziger Jahren getragen“, so Becker ironisch.