Ex-Oberbürgermeister-Kandidat Christian Steiffen: „Sehe besser aus als Griesert“

Von Sebastian Stricker

Hat die Westumgehung verhindert – oder etwa nicht? Christian Steiffen. Foto: Klaus LindemannHat die Westumgehung verhindert – oder etwa nicht? Christian Steiffen. Foto: Klaus Lindemann

Osnabrück. Am 22. September jährte sich die Wahl des Osnabrücker Oberbürgermeisters. Mit den fünf damaligen Kontrahenten von Sieger Wolfgang Griesert (CDU) blicken wir zurück auf den Wahlkampf 2013 und die Zeit danach. Heute an der Reihe: Christian Steiffen.

Der Schlagersänger kam als parteiloser Einzelbewerber auf 3,3 Prozent der Stimmen. Uns erklärt Steiffen, welche Schlüsse er aus seiner Kandidatur zieht, was er für seinen größten politischen Erfolg hält und was ihn vom neuen Rathaus-Chef unterscheidet.

Christian Steiffen, welche Erinnerungen weckt der Oberbürgermeister-Wahlkampf 2013 bei Ihnen?

Es war ein anstrengender und aufregender Wahlkampf . Ich bedanke mich bei allen, die mich gewählt haben. Mein Erfolg zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Wenn Sie sich Osnabrück heute im Vergleich zu damals anschauen: Was gefällt Ihnen, was nicht?

Ich bin sehr glücklich darüber, dass es mir gelungen ist, den Bau der Westumgehung zu verhindern.

Beurteilen Sie die Arbeit von Wolfgang Griesert. Hätten Sie etwas anders gemacht?

Es steht mir nicht zu, an dieser Stelle über die Arbeit des Oberbürgermeisters zu urteilen. Auf Fotos sieht der immer gut aus! Aber ich denke, ich hätte vielleicht besser ausgesehen.

Würden Sie wieder für ein politisches Amt kandidieren?

Natürlich werde ich den Osnabrückern sowohl bei der nächsten Kommunal- als auch Bürgermeisterwahl zur Verfügung stehen . Bis dahin wünsche ich allen Bürgern viel Glück und Erfolg!

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