Morgenland-Festival mit Filmnacht Premiere für „Songs without Frontiers“

Meine Nachrichten

Um das Thema Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Klarinettist Kinan Azmeh. Archivfoto: Ralf DöringKlarinettist Kinan Azmeh. Archivfoto: Ralf Döring

Osnabrück. Der Film „Songs without Frontiers“ feierte Premiere zum Auftakt der „Langen Morgenland-Filmnacht“ im Osnabrücker Hasetor-Kino in Anwesenheit von Regisseurs Günter Wallbrecht.

Osnabrück. Ein Lied geht um die halbe Welt: Als der syrische Klarinettist Kinan Azmeh ein Musikstück komponierte, da wurde es zum Ausgangspunkt für eines der wohl erstaunlichsten Musikvideos der Filmgeschichte. Denn ob im Libanon, in Syrien, China oder Aserbaidschan – verschiedene Musiker ganz unterschiedlichster Talente und Kulturen spielten Azmehs Stück ein. Separat gefilmt und zusammengeschnitten, ergab sich daraus jedoch ein harmonisches Musikstück. Kein Zweifel: Der Titel des Films „Songs without Frontiers“, der dieses fast neunminütige Stück inmitten einer abendfüllenden Dokumentation präsentierte, war durchaus Programm.

Osnabrück als Schmelztiegel der Kulturen: Der Auftakt der „Langen Morgenland -Filmnacht“ im Hasetor-Kino feierte in Anwesenheit von Regisseur Günter Wallbrecht Premiere und bot zudem mit Konzertaufnahmen, Musikproben und Interviews einen spannenden Einblick in die künstlerische und familiäre Atmosphäre des Festivals. „Es ist, als komme man beim Morgenland Festival nach Hause“, schwärmte darin auch die kurdisch-türkische Sängerin Aynur einmal. Verdienter Applaus des gut besuchten Films begleitete nicht nur dieses Statement, sondern auch das Werk an sich. Eine wahrlich sinnliche Musikdokumentation.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN