Verkehrschaos verhindern „Bannmeile“ vor Schulen: Vernunft und Verantwortung

Von Franz-Josef Raders

Die gelben Füße erinnern die Erstklässler an verzwickte Stellen auf ihrem Schulweg, sogenannte Bannmeilen sollen den motorisierten Zubringerdienst ihrer Eltern einschränken. Symbolfoto: Archiv/GrunewaldDie gelben Füße erinnern die Erstklässler an verzwickte Stellen auf ihrem Schulweg, sogenannte Bannmeilen sollen den motorisierten Zubringerdienst ihrer Eltern einschränken. Symbolfoto: Archiv/Grunewald

Osnabrück. Die Kinder vor ihren eigenen Eltern schützen – nicht mehr und nicht weniger soll die Einrichtung sogenannter Bannmeilen vor allem vor Grundschulen erreichen.

Der Wunsch vieler Väter und Mütter, die lieben Kleinen möglichst sicher bis ins Klassenzimmer zu begleiten, ist durchaus verständlich. Dass genau diese Fürsorge aber ins Gegenteil umschlagen kann, beweist fast täglich der Blick auf das Verkehrschaos vor vielen Grundschulen. Ein Verbot dieses Zubringerdienstes wäre juristisch undenkbar.

Die Kombination aus Verkehrstraining für die kleinen Fußgänger und „Bannmeile“ für die großen Autofahrer ist ideal und alternativlos. Bannmeilen bezeichnen üblicherweise den räumlichen Bereich, innerhalb dessen Demonstrationen verboten sind. Am Schölerberg werden mit der Einrichtung der besonderen Bannmeile Vernunft und Verantwortung demonstriert.