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23.09.2014, 17:55 Uhr ZUM SCHUTZ VOR FREMDEN

Kinder das Misstrauen lehren

Kommentar von Sebastian Stricker

Symbolfoto: Colourbox.deSymbolfoto: Colourbox.de

Osnabrück. Wer will es den Eltern verübeln, wenn sie sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder machen? Und wer sollte den Jungen und Mädchen dieser Stadt glauben, wenn nicht ihre eigenen Väter und Mütter?

In Situationen, wo scheinbar alles auf dem Spiel steht, Ruhe und Überblick zu bewahren, ist schwer. Den meisten dürfte es sogar unmöglich sein. Besser einmal zu oft Alarm schlagen als einmal zu wenig, sagen sich viele. Keiner mag es verantworten, wenn nachweislich einmal etwas Schlimmes passiert.

Natürlich kann es immer und überall geschehen, dass ein Kind – und damit auch seine Familie – einem Verbrecher zum Opfer fällt. Auch hier in Osnabrück, so grausig die Vorstellung ist. Doch die Wahrscheinlichkeit ist gering. Und wer seinen Nachwuchs neben gesundem Menschenverstand auch eine Portion Misstrauen und zivilen Ungehorsam lehrt, trifft möglicherweise die besten Vorkehrungen zu dessen Schutz.


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