Bei Börse entstehen Kontakte Ausbildung in Wallenhorst finden

Von Johanna Lügermann

Zur Ausbildungsplatzbörse in Wallenhorst laden Hannes Kamp, Frank Jansing, Ulrich Belde, Thomas Behning, Stefan Schmidt und Günter Brinkmann die Aussteller und Schüler ein. Foto: Johanna LügermannZur Ausbildungsplatzbörse in Wallenhorst laden Hannes Kamp, Frank Jansing, Ulrich Belde, Thomas Behning, Stefan Schmidt und Günter Brinkmann die Aussteller und Schüler ein. Foto: Johanna Lügermann

Wallenhorst. Bei der Berufswahl müssen Schüler viele Entscheidungen treffen. Die Ausbildungsplatzbörse am 2. Oktober im Schulzentrum Wallenhorst bietet ihnen Gelegenheit zur Orientierung und die Möglichkeit Kontakt zu Ausbildungsbetrieben aufzunehmen.

Alle zwei Jahre stellen sich Unternehmen aus Wallenhorst und Umgebung den Jugendlichen der Alexanderschule und der Realschule Wallenhorst vor. Schüler sollen die Gelegenheit nutzen, um Hürden bei der Bewerbung abzubauen. „Die Jugendlichen können auf der Börse beispielsweise ein Praktikum vereinbaren. Der Anteil der Ausbildungsplätze, die über ein solches Praktikum erlangt wurde, ist nicht zu unterschätzen“, meint Günter Brinkmann, Lehrer der Alexanderschule.

Ab der achten Klasse beginnen Vorbereitungen für die Berufswahl. Zunächst werden dafür die Interessen und Kompetenzen der Schüler festgestellt. Es folgen Praktika und regelmäßige Besuche von Betrieben sowie den Berufsbildenen Schulen Bersenbrück. Außerdem nehmen die Jugendlichen an einem Bewerbungstraining teil. „In der Realschule gibt es zusätzlich die Vorbereitung auf einen weiteren Bildungsweg“, sagt Stefan Schmidt, Leiter der Realschule. Die zahlreichen Maßnahmen seien der Grund für die gute Vermittlungsquote, welche im vergangenen Jahr bei 90 Prozent lag. „Auch die Rückmeldungen von Eltern, Schülern und Betrieben bestätigen die vorbildliche Praxis.“ In dem Konzept der Berufsorientierung sei die Ausbildungsplatzbörse ein wesentlicher Teil.

Bürgermeister Ulrich Belde betont, dass die Gemeinde sich um eine gute Verzahnung zwischen schulischem Angebot und Wirtschaft bemüht. „Eine frühzeitige Vernetzung ist besonders wichtig. Die ortsansässigen Unternehmen können potentielle Azubis kennenlernen und die Jugendlichen erhalten Informationen über Arbeitsplätze in der Gemeinde.“ Dabei sollen soviele Wirtschaftsbereiche wie möglich vorgestellt werden. In diesem Jahr sind es rund 40 Betriebe, die ein Abbild des Angebotes in Wallenhorst geben. Die Börse gehöre damit zu den drei größten dieser Art im Osnabrücker Land. Der Leiter der Alexanderschule Thomas Behning hofft, dass die Schüler das Angebot durch die Vorbereitung sinnvoll nutzen: „Die Jugendlichen können sich allgemeine Informationen einholen. Im besten Fall sprechen sie zielgerichtet die Unternehmen an.“