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22.09.2014, 19:10 Uhr

Stromtrassen mitgestalten ist besser als jammern

Kommentar von Jean-Charles Fays

Bissendorfs Bürgermeister Guido Halfter (l.) und Amprion-Sprecher Jörg Weber haben den Trassenfindungsprozess ins Leben gerufen.

            

              Foto: Michael GründelBissendorfs Bürgermeister Guido Halfter (l.) und Amprion-Sprecher Jörg Weber haben den Trassenfindungsprozess ins Leben gerufen. Foto: Michael Gründel

Die Stadt Osnabrück sollte sich gut überlegen, ob sie die Chance ausschlägt, die Trasse 16 von Lüstringen bis Wehrendorf mitzugestalten. Die Verwaltung hat bereits konstatiert, dass ein „pauschales Festhalten an der Forderung für eine Erdverkabelung nicht zielführend ist“. Versuche für ein gemeinsames Aktionsbündnis zur Erdverkabelung in der Region scheiterten. Auch das Bundeswirtschaftsministerium machte deutlich, dass es keine Erdverkabelung in der Region geben wird. Gemeinsame Verhandlungen mit Amprion über eine alternative Trasse sind die wohl letzte Chance, um noch vor Beginn des Raumordnungsverfahrens für diesen Abschnitt eine alternative Route zu finden. Wenn die Stadt Osnabrück sich nicht vorwerfen lassen will, nur zu jammern, sollte sie mit Amprion, Bissendorf, dem Landkreis und den anderen Kommunen besser mitgestalten.