Verbraucherzentrale Osnabrück Nach dem Umzug mehr Platz für Beratungen

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Osnabrück. Größer und mit fünf Einzelbüros wesentlich beratungsfreundlicher präsentiert sich die Verbraucherzentrale Osnabrück in ihrem neuen Domizil. Nach der einwöchigen Umzugspause ist die Beratungsstelle seit Montag im Haus Große Str. 84/85 gegenüber der Deutsch-Passage.

Die Außenwerbung links neben dem Modehaus Zara fehlt noch. Und die Ratsuchenden müssen unten klingeln – das ist anders als in der Großen Straße 67, wo die Verbraucherzentrale sein Januar 1991 ihren Sitz hatte. Ein Fahrstuhl führt bequem ins vierte Obergeschoss, und dort ist dann alles anders als vorher, aber vor allem besser, wie die Mitarbeiterinnen übereinstimmend betonen.

Erweiterte Zeiten

Denn während früher viele Verbraucher kamen, um in der Beratungsstelle in Prospekten und Heften der Stiftung Warentest zu stöbern, informieren sie sich heute meist im Internet. Wenn sie sich an die Beratungsstelle wenden, dann sind häufig längere Gespräche nötig. Ob Internet- und Telefonabzocke, Energiesparen, Patientenverfügung oder Altersvorsorge – die Beratungen seien intensiver und oft nach Anmeldung, sagen die Mitarbeiterinnen Christine Bergmeyer, Petra Borgmann und Waltraud Tönnies.

In der bisherigen Beratungsstelle mangelte es an Rückzugsmöglichkeiten. Zudem war es dort sehr hellhörig. In der neuen Beratungsstelle gibt es fünf Einzelbüros für ungestörte Beratungen. Ein weiterer Raum, der mit einer Schiebetür zum Empfangsbereich geöffnet werden kann, macht Gruppenveranstaltungen und Vorträge möglich. Auch Ernährungsberaterin Annette Liebner, die bisher außerhalb der Beratungsstelle ihr Büro hatte, ist jetzt wieder mitten im Team.

Mit dem Umzug wurden auch die Öffnungszeiten erweitert: Die VZN Osnabrück ist ab sofort montags und donnerstags durchgehend von 10 bis 18 Uhr geöffnet, dienstags von 10 bis 14 Uhr und mittwochs nach Terminvereinbarung. Ein Anmeldeformular ist im Internet unter www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/osnabrueck erhältlich.

Die Verbraucherberatung in Osnabrück gibt es seit 54 Jahren. In Trägerschaft des Zentralverbandes der katholischen Frauengemeinschaft entstand an der Großen Domsfreiheit 10a die erste Anlaufstelle. Weitere Adressen waren Dielingerstraße 36/37, Schlagvorder Straße 12, Krahnstraße 9–10 und zuletzt Große Straße 67. Im Jahr 1976 übernahm die 1957 gegründete Verbraucherzentrale Niedersachsen die Osnabrücker Beratungsstelle. 1975 wurden 3500 Ratsuchende gezählt. Im vergangenen Jahr gab es 7859 Kontakte.


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