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Wintersemester 2014/15 startet Hochschule Osnabrück begrüßt 3400 neue Studenten



Osnabrück. 2700 Studenten beginnen in dieser Woche ihr Studium an der Hochschule Osnabrück, 700 weitere am Standort Lingen. Damit erhielten 3400 von 16.200 Bewerbern einen Platz. Am Montag wurden die Erstsemester auf dem Campus Westerberg willkommen geheißen.

Hochschulleitung, Stadt, Studentenwerk und der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) begrüßten die Neuankömmlinge der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und des Instituts für Musik.

Hier geht es zum Liveticker vom ersten Studientag in Osnabrück

Dabei verblüffte Hochschulpräsident Andreas Bertram mit einem persönlichen Ratschlag: „Machen Sie keine Pläne für die Zukunft – es kommt immer anders, als man denkt“, gab er den Studienanfängern in der prall gefüllten Aula mit auf den Weg. Die Hochschule werde sie allerdings intensiv auf das Leben nach dem Studium vorbereiten. „Was können sie von uns erwarten?“, lautete folglich eine Leitfrage in Bertrams Vortrag. Seine Antwort: eine umfassende Ausbildung für eine berufliche und eine akademische Karriere, aber auch Lebenserfahrung. Im Gegenzug erwarte die Hochschule von ihren Studierenden Leidenschaft, Engagement, Neugier und nicht zuletzt kritisches Denken. „Ein innovativer Geist lebt von eigenen Ideen und Überzeugungen“, so Bertram weiter. Das Studium sei ein besonderer Lebensabschnitt. Jetzt sei die Zeit, um auszuprobieren. „Am Ende sollen Sie sagen können: Ich habe die Zeit genutzt!“

Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler ermutigte die neuen Osnabrücker dazu, den Begriff der „Friedensstadt“ mit Leben zu füllen und sich einzubringen. Sie hob die vielen Orte für junge Menschen hervor, die sich in Osnabrück finden lassen. Vor allem das Theater liege ihr besonders am Herzen, aber auch auf die Lagerhalle und das Studentenwerk verwies sie die Erstsemester.

Zentrale Anlaufstelle für Fragen und Probleme rund ums Studium sind derweil das Studentenwerk und der Allgemeine Studierendenausschuss . Beide Institutionen stellten sich vor und reichten den Neuankömmlingen ihre helfende Hand in Sachen Studienfinanzierung, Wohnungssuche, Fragen rund um das Studieren mit Kind und Studentenpartys. Ein besonderes Augenmerk legte das Studentenwerk auf das neue „Wir Quartier“ : ein Wohnprojekt in Kooperation mit der Bohnenkamp-Stiftung , in dem Studierende und Menschen mit Behinderungen zusammenleben sollen. Erst vor wenigen Tagen wurde der Grundstein dafür gelegt. Im September 2015 geht es mit 28 Apartments an den Start.


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