Warnung des Wetterdienstes Der Herbst kündigt sich in Osnabrück mit Windböen an

Von Frank Wiebrock

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Windböen. Foto: dpaDer Deutsche Wetterdienst warnt vor Windböen. Foto: dpa

Osnabrück. Noch ein Tag bis zum Herbstanfang. Und das Wetter könnte schon mal einen Vorgeschmack liefern: Der Deutsche Wetterdienst warnt an diesem Montag für Stadt und Land Osnabrück zwischen 10 und 20 Uhr vor Windböen.

Besonders in Verbindung mit Schauern erwartet der Deutsche Wetterdienst Windböen bis 60 km/h aus Nordwest bis Nord. Vereinzelt seien auch stürmische Böen bis 70 km/h möglich. Das reicht aus, um zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen zu lassen.

Bei der von der Konkurrenz betriebenen Website unwetterzentrale.de dagegen werden für Stadt und Land Osnabrück noch keine Warnungen ausgesprochen.

Unabhängig davon, ob die Sturmböen nun kommen oder nicht, es gibt ein weiteres Indiz dafür, dass der Herbst vor der Tür steht: In der kommenden Nacht sollen die Temperaturen in Bodennähe bei längerem Aufklaren in exponierten Lagen von Harz und Heide auf Werte um 0 Grad zurückgehen ...

Tipps für Verkehrsteilnehmer

Für Fußgänger, Radfahrer und Zweiradfahrer empfiehlt die Polizei nicht nur helle, sondern reflektierende Kleidung. Kostengünstige Anhänger, Leuchtbänder oder Applikationen sind bis zu 150 Metern für Kraftfahrzeugführer sichtbar. Beim Kauf von Jacken und Rucksäcken, insbesondere für Kinder und Jugendliche, sollte man auf eingearbeitete Reflektoren achten.

Autofahrer sollten in den Herbstmonaten frühzeitig das Abblendlicht einschalten oder das Tagfahrlicht nutzen. Gesehen werden ist das eine, sehen das andere: Also Scheibenwischer und die Scheibenwischanlage überprüfen.

Herbstliches Laub, Nässe, Rauhreif und Verschmutzungen können den Bremsweg erheblich verlängern und sorgen beim plötzlichen Bremsen und in Kurven - insbesondere für Zweiradfahrer - für gefährliche Situationen.

Bei Nebel gilt die Faustformel: Sichtweite = Fahrgeschwindigkeit.

Autofahrer sollten rechtzeitig auf Winterreifen umrüsten. Zwar gibt es in Deutschland keine zeitlich definierte Winterreifenpflicht. Der Gesetzestext schreibt vor, dass ein Kraftfahrzeug bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur mit geeigneten Reifen gefahren werden darf. Sprich mit mit Winter- und Ganzjahresreifen mit M+S-Kennzeichnung. Empfohlen wird für Winterreifen die Zeit von Oktober bis Ostern. Auch Winterreifen müssen mit ausreichendem Profil versehen sein. Die Polizei empfiehlt mindestens vier Millimeter.

Besonders auf Streckenabschnitten, die mit dem Wildwechsel-Warnzeichen versehen ist, ist erhöhte Aufmerksamkeit und verhaltenes Tempo sinnvoll. Fahrer sollten die Straßenränder und die angrenzenden Wälder und Felder bei Fahrten in der Morgen- und Abenddämmerung im Auge behalten. Bei plötzlich auf der Straße auftauchendem Wild sollten Sie nicht hektisch, gelenkt werden, sondern das Lenkrad festgehalten und sofort gebremst werden. Auch Abblenden und Hupen kann hier helfen. (pm)