Ein Bild von Jean-Charles Fays
19.09.2014, 17:35 Uhr KOMMENTAR

Osnabrück ist Twers Partner in der Krise

Kommentar von Jean-Charles Fays

Die Osnabrücker Delegation hat sich vor Ort ein Bild vom Kinderheim in Twer gemacht. Es mangelte fast an allem. Foto: Jean-Charles FaysDie Osnabrücker Delegation hat sich vor Ort ein Bild vom Kinderheim in Twer gemacht. Es mangelte fast an allem. Foto: Jean-Charles Fays

Osnabrück. Osnabrück hat 100 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um in der Ukraine-Krise seinem Ruf als Friedensstadt gerecht zu werden.

Die Osnabrücker Delegation war vor drei Monaten die größte, die seit Jahrzehnten in eine Partnerstadt gefahren ist, und die größte regionale Delegation, die die niedersächsische Repräsentanz in Moskau je erlebt hat. Zahlreiche Geschäftskontakte wurden geknüpft und bestehende gefestigt. Die jahrelang aufgebauten Kontakte erweisen sich als so stark, dass sie selbst die verschärften Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland aushalten. Die Russen schätzen die deutsche Qualität so sehr, dass sie dafür selbst die durch den schwächeren Rubel teureren deutschen Produkte bezahlen. Die Politik hat mit dem Spendenaufruf und der Unterstützung des Engagements der Rückertschule für ein Kinderheim in Twer ein weiteres wichtiges Zeichen gesetzt: Osnabrück ist euer Partner in der Krise.


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