Mode und Kunst sind die zentralen Themen Kulturnacht Osnabrück: Wo sind die Hauptattraktionen?

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Osnabrück.Mode und Kunst kombiniert die Kulturnacht in diesem Jahr an mehreren Orten: Zum einen gibt es auf dem Marktplatz einen großen Catwalk für Kunst, zum anderen zeigen die Martinihöfe, wie Mode und Kunst zusammengehen. Und wer sich einen Überblick über die Osnabrücker Kunstszene verschaffen will, ist bei „Hundert Hiesige“ an der richtigen Stelle.

„Walking Art & Fashion“ lautet das Motto, wenn vor dem Rathaus ab 19 Uhr Mode und Kunstwerke über den Catwalk flanieren. „Warum immer nur Mode? Wir können doch auch Kunst über den Laufsteg schicken“, sagte Dagmar von Kathen, Leiterin des Fachbereichs Kultur , als sie sich Gedanken über das Motto „Made in Osnabrück“ machte. Also werden im halbstündigen Wechsel Mode- und Designer-Kreationen aus Osnabrück sowie aktuelle Arbeiten von Künstlern aus der Region über einen 18 Meter langen Laufsteg inklusive kleiner Bühne geschickt. Für beide Präsentationen wurden spezielle Models angeheuert. Die Modenschau moderiert Stephanie Möllering, für die Auswahl und Vorstellung der Kunstwerke von insgesamt acht Künstlern wurden Brigitte Rieger und Ralf Böhnke von der Galerie schwarz weiß engagiert. Die Besucher können sich also auf unterhaltsame Weise mit der Kunst- und Mode-Szene vertraut machen. Die letzte Show beginnt um 22.30 Uhr.

Mode und Kunst prägen die Kulturnacht in den Martinihöfen . Zum einen präsentiert Modemacherin Annette Schneider in einer begehbaren Installation ihre Kollektion „Freigeist“. Zum anderen öffnen die Künstler ihre Ateliers, zeigen Ausstellungen, Installationen und Performances.

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In dem Komplex aus dem Jahr 1910 hat sich eine vielfältige Szene angesiedelt, ein lebendiger Mix aus bildender Kunst, Fotografie und Modedesign. Unter anderem zeigt Anke Dusche neue Arbeiten auf Papier und die Fotografin Aileen Rogge Bilder, die ihre Reise durch die Mongolei im Juni dokumentieren. Margit Rusert und Christine Vennemann zeigen Arbeiten aus ihrem aktuellen Kunstprojekt „Mahlzeit. Ich/Ess/Kunst“. In der mobilen „Martinibar“ werden Martinis serviert – was sonst? – und als gemeinsame Arbeit präsentieren die Künstler eine Licht-Klang-Installation, in der Lärm auf Stille trifft. Martinistraße 82–88, 20–24 Uhr. Präsentation Paletot 20–22 Uhr

Das temporäre Ausstellungshaus an der Hasestraße 29/30 (ehemals Schlecker) beherbergt zum letzten Mal in dieser Form Kunst: Nachdem Künstler der Region im Mai in dem leer stehenden Ladenlokal Arbeiten unter dem Titel „fifty-fifty“ ausgestellt hatten , werden zur Kulturnacht „Hundert Hiesige“ gezeigt. „Wir haben mehr als 100 Künstler aus der Region angefragt, und fast alle haben ihre Mitwirkung zugesagt“, erklärt Ideengeberin Eva Preckwinkel. Jeder durfte eine Arbeit von maximal einem Quadratmeter einreichen, sodass sich während der Kulturnacht die einmalige Gelegenheit bietet, zum experimentellen Soundtrack einer Klanginstallation von Joachim Raffel einen umfassenden Rundumblick auf die hiesige Kunst zu erhaschen: Von zwölf Uhr mittags bis 12 Uhr nachts dauert die Ausstellung mit den Hiesigen.


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