Frühkindliche Entwicklung Uni Osnabrück sucht schwangere Frauen für Studie

Schwangere Frauen sind aufgerufen, an einer psychologischen Studie der Universitäten Osnabrück und Bochum zu beteiligen. Foto: dpaSchwangere Frauen sind aufgerufen, an einer psychologischen Studie der Universitäten Osnabrück und Bochum zu beteiligen. Foto: dpa

pm/sst Osnabrück. Wie verändert die Geburt eines Kindes das Leben der Mutter? Wie kommunizieren Säugling und Mutter? Psychologen der Universität Osnabrück und der Ruhr-Universität Bochum wollen das gründlich erforschen. Für ihre wissenschaftliche Studie suchen sie Teilnehmer.

Die Schwangerschaft sei im Leben einer Frau „eine besondere Phase“, heißt es in einer Mitteilung der beiden Hochschulen. Ob und wie die Eingewöhnung in diesen Lebensabschnitt gelingt, sei von vielen Faktoren abhängig. Und neben vielen positiven Erfahrungen, welche die neue Situation für die Frauen bereithält, könne sie auch zu einer Belastung werden.

Alle Teilnehmerinnen der Studie werden gebeten, einige Fragebögen auszufüllen. Mütter aus Osnabrück und Umgebung werden zudem drei bis vier Monate nach der Niederkunft zu einem etwa einstündigen Termin mit ihrem Baby in die Universität Osnabrück eingeladen. Dort komme es dann zu einer „angeleiteten Mutter-Kind-Interaktion“. Das Forscherteam möchte so herausfinden, wie Mütter und Säuglinge in den ersten Lebensmonaten miteinander kommunizieren.

Alle Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit, sich bei Fragen und Beratungsbedarf bezüglich der Schwangerschaft und der Entwicklung ihres Kindes an das Forscherteam zu wenden. Vier der fünf Wissenschaftler kommen aus Bochum, außerdem ist die Osnabrücker Psychologin Prof. Dr. Silja Vocks an Bord.

Interessierte werdende Mütter können sich wie folgt weiter informieren und anmelden: telefonisch unter 0170/56088442, per E-Mail an mutterkindstudie@googlemail.com sowie im Internet unter www.mutter-kind-studie.de .