Osnabrücker Kulturnacht 2014 Kunstwerke auf dem Catwalk in Osnabrück

Das Programm zur Kulturnacht stellen Claudia Imig, Wolfgang Griesert und Dagmar von Kathen vor. Foto: PentermannDas Programm zur Kulturnacht stellen Claudia Imig, Wolfgang Griesert und Dagmar von Kathen vor. Foto: Pentermann

Osnabrück. Lang wird die Nacht vom 13. auf den 14. September für alle Kulturinteressierte der Region und die, die es werden wollen. Zum 14. Mal öffnen Kulturhäuser, Museen, Kirchen, Galerien, Ateliers und teilnehmende Geschäfte ihre Pforten zur „Kulturnacht“ unter dem Motto „Made in Osnabrück“.

Die „DeMO“, die ausgesprochen erfolgreiche Design Messe Osnabrück, gab den Impuls: Denn offenbar gibt es vor Ort ein Interesse an attraktiv gestalteten Dingen und viele Kreative, die diese herstellen. Daher werden zur Kulturnacht auf dem Markt sowie drum herum nicht nur Kunstwerke, sondern auch Designerprodukte und Mode präsentiert.

„Wer sich das Programm der Kulturnacht anschaut, wird zu der Überzeugung kommen, dass die Kultur in Osnabrück immer in Bewegung ist“, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert bei einem Pressegespräch am Freitag. Damit verweist er auf immer neue Teilnehmer und Schauplätze, an denen Interessantes geboten wird. Während in der gesamten City insgesamt 100 Sonderveranstaltungen und Angebote auf Plätze, in Geschäfte und Kulturinstitutionen locken, werden Besucher vor dem Rathaus eingeladen, rund um einen Laufsteg Aufstellung zu beziehen. Darauf werden, vorgestellt von Stephanie Möllering, Models nicht nur außergewöhnliche Mode aus Osnabrück präsentieren. Der Catwalk soll auch bei Kunstwerken funktionieren. „Moderiert von den Machern der Galerie schwarz-weiß, werden aktuelle Arbeiten von acht Künstlern der Region inszeniert über den Laufsteg getragen“, erklärt Organisatorin Claudia Imig. Nicht weit entfernt geht es um Design: Steve McGuire, Begründer der „DeMO“, organisiert auf dem Platz des Westfälischen Friedens eine Kleinausgabe der Messe unter freiem Himmel.

Das war die Kulturnacht 2013

Vor der frisch wieder eröffneten Kunsthalle dürfen Gäste selbst kreativ werden: Mithilfe von Modulen soll ein Seitenflügel der säkularisierten Kirche vervollständigt und gestaltet werden.

Nicht nur für Spaß und Unterhaltung ist Platz. Aus gegebenem Anlass gedenken diverse Aktionen des Beginns des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und der Bombardierung Osnabrücks vor genau 70 Jahren. „Das Attraktive für Besucher ist, dass sie sich ein enorm vielseitiges Kulturprogramm an einem Abend individuell und flexibel gestalten können“, sagt Dagmar von Kathen, Leiterin des Fachbereichs Kultur.

Neben Kulinarischem und vielen musikalischen Attraktionen bietet die Konzertagentur Zukunftsmusik auf dem Theatervorplatz ein musikalisches Highlight: Dort treten die Geschwister Eva und Philipp Millner aus Hamburg auf, die sich zum Elektropop-Duo Hundreds zusammen getan haben.

Infos unter www.osanbrueck.de/kulturnacht


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