Wandern rund um die Stadt 70 Kilometer auf dem Osnabrücker Ringweg

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Osnabrück. Rund um die Stadt: Der Ringweg leitet Wanderer unter anderem durch die Naherholungsgebiete an den Grenzen Osnabrücks.

Wer diesen Rundweg hinter sich gebracht hat, hat mehr als 70 Kilometer zurückgelegt und ist doch fast die ganze Zeit in ein und demselben Ort geblieben. Denn der Osnabrücker Ringweg führt einmal rund um unsere Stadt. Die Wanderer erklimmen Höhen wie mit dem Piesberg den höchsten Punkt Osnabrücks und kommen genauso über flaches Land, immer entlang der städtischen Grenzen, die hier und da schon mal überschritten werden.

Rainer König, Vorsitzender des Verschönerungs- und Wandervereins Osnabrück (VWO), hat zwei Lieblingsetappen auf dem Ringweg: den Weg von Pye über den Piesberg, vorbei an den Karlsteinen und dem Mammutbaum bis zum Haster Berg und von Voxtrup über den Sandforter Berg und die Wälder südlich von Nahne bis zum Gut Sutthausen.

Der VWO sorgt für die Pflege des Ringweges. Mehrere Vereinsmitglieder seien dafür zuständig, zwischen 10 und 15 Kilometer lange Teilstrecken einmal im Jahr abzugehen, Zeichen neu zu setzen und die Wege in Ordnung zu halten. Der Weg, gekennzeichnet durch einen orange umrandeten Ring, sei überall gut zu finden, versichert Rainer König. Zwei Ausnahmen gebe es, schränkt er ein. In Atter hat ein Unternehmen ein paar Zeichen weggenommen; im Leyer Holz wird der Weg gerade verlegt. Das, so König, werde derzeit mit dem Waldbesitzer geklärt, ohne dessen Zustimmung ein Weg nicht markiert werden dürfe.

Ansonsten gilt „Frisch auf“ für den Rundweg. Der VWO hat ihn so geplant, dass er an mehreren Stellen mit städtischen Buslinien zu erreichen ist. So können Wanderer den Ringweg in drei oder vier Etappen schaffen.

Mit dem Bus anzufahren ist etwa die Haltestelle „Mammutbaum“ in Lechtingen, die den Namen des ersten Orientierungspunktes an der Strecke trägt. Auf dem Ringweg des Piesbergs geht es nach Pye und ein Stück den Kanal entlang. Von dort führt der Weg um das Werksgelände von Kromschröder in Büren und durch Atter zum Gut Leye und vorbei am Flughafen in Atter zum Rubbenbruchsee, zu dessen westlichem Ufer der Ringweg gehört. Durch das Hakenhof Holz verläuft die Wanderung mehrere Kilometer durch Gaste und Hasbergen und schließlich zurück zum Gesmoldsberg nach Osnabrück.

Auch durch Ohrbeck kommen die Wanderer, bevor sie schließlich Sutthausen erreichen, wo das Gut Sutthausen, der Bahnhof Sutthausen und das Gut Wulften an der Strecke liegen. Durch das Wulfter Holz und überhaupt viel Wald geht es zum Rochusberg, von wo sich die Wanderer nach Norden vorarbeiten. Es geht über den Sandforter Berg, durch Voxtrup, Gretesch, die Lödinger Heide und ein Stück durch Belm bis zur Bramheide und zum Nettetal, wo mit der Wittekindsburg und Knollmeyers Mühle zwei beliebte Ausflugspunkte erreicht sind. An der Nette entlang, über den Haster Berg und an den Karlsteinen vorbei leitet der Ringweg die Wanderer zurück zum Piesberg.


Orientierung: Der VWO hat eine Karte für den Osnabrücker Ringweg herausgegeben, die bei der Tourist-Info in der Bierstraße und beim Verein selbst zu bekommen ist. An beiden Adressen gibt es auch die Anträge für die Urkunde und das Ringwegabzeichen zur Erwanderung des Weges innerhalb eines Jahres. Kontakt VWO: Rainer König, Auf dem Berge 9, Belm, Tel. 05406/ 899998. Infos auf der Internetseite des VWO: www.vwo-osnabrueck.de.

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