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Im Rahmen der Jugendkulturtage 2014 1. Osnabrücker Longboard Contest im Oktober



Osnabrück. Am 12. Oktober findet der 1. Osnabrücker Longboard Contest statt. Die Veranstalter rechnen mit 150 Teilnehmern. Das Event ist Teil der Jugendkulturtage, die vom 10. bis zum 31. Oktober in Osnabrück stattfinden.

Osnabrück wird um einen Contest reicher. In der Lagerhalle der Firma Hellmann an der Elbestraße 1 wird am 12. Oktober der 1. Osnabrücker Longboard Contest ausgetragen. Neben mindestens zwei Wettbewerbenm, bei denen Preise ausgelobt werden, wollen die Veranstalter an diesem Tag Interessierten eine Location bieten, wo sie sich auf dem Longboard ausprobieren und sich mit anderen Longboardern austauschen können.

Das Event startet um 13 Uhr, ab 14.30 Uhr werden die besten Longboarder in den Kategorien „Dance-Freestyle“ und „Hippy Jump“ gesucht. Als Preise winken Decks, Rollen oder Achsen. Bisher haben sich bei Facebook 100 Teilnehmer angemeldet.

Veranstalter rechnen mit 150 Teilnehmern

Die Veranstalter rechnen mit 150 Teilnehmern. Die Registrierung für die Wettbewerbe erfolgt vorab online oder am Veranstaltungstag vor Ort. Für Verpflegung und Musik ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos.

Marius Landwehr aus Osnabrück gehört zum Organisationsteam, das den 1. Osnabrücker Longboard Contest auf die Beine stellt: „Ein weiteres Mitglied unseres Organisationsteams hatte die Idee für den Contest und fand beim Jugend- und Kulturverein Fokus e. V. schnell Unterstützung für das Event.“ Der gemeinnützige Verein veranstaltet vom 10. bis zum 31. Oktober die Jugendkulturtage, in dessen Rahmen jetzt auch der Contest stattfindet.

Landwehr selbst fährt seit anderthalb Jahren Longboard. Er ist über Freunde darauf aufmerksam geworden: „Man lernt sehr viele lockere Leute kennen, außerdem kann man beim Longboarden sportliche Betätigung und Verkehrsmittelersatz gut kombinieren.“

Cruisen, Dancing und Freestyle

Landwehr, der selbst mehrere Boards besitzt, fährt jeden Tag, unter anderem auch zur Arbeit mit dem Board. Neben dem einfachen, normalen „Cruisen“ gefallen ihm vor allem die Techniken „Dancing“ und „Freestyle“. Beim „Dancing“ macht man mehrere laufende oder drehende Bewegungen auf dem Board während der Fahrt. Beim „Freestyle“ kombiniert der Fahrer mehrere der acht verschiedenen Fahrtechniken.

Marius Landwehr ist einer von vielen Longboardern in Osnabrück. Gemeinsam organisieren sie sich in einer Gruppe auf Facebook. Fast 350 Mitglieder hat die Gruppe bisher. Vor allem im Sommer erlebe die Sportart einen Boom, „das zeigt sich zum Beispiel auch bei der Inline-Night in Osnabrück , wo die Anzahl der Longboarder zuletzt stetig stieg“, sagt Landwehr. In der Gruppe verabreden sich die Mitglieder zum gemeinsamen Boarden, geben Tipps zu geeigneten Strecken oder tauschen und verkaufen Rollen, Achsen, Decks und was man außerdem zum Boarden benötigt.

Infos an folgenden Sonntagen

Die Organisatoren des 1. Osnabrücker Longboard Contest würden das Event gerne in Osnabrück etablieren. Um noch mehr über den Sport aufzuklären, steht ein Teil des Organisationsteams an den Sonntagen während der Jugendkulturtage (19., 26. Oktober) an einem Informationsstand an der Osnabrückhalle. Einige Osnabrücker Longboarder werden vor Ort sein und ihr Können zum Besten geben. „Die Veranstaltung am Sonntag hängt jedoch vom Wetter ab, wenn es regnet, können wir nicht fahren“, sagt Landwehr. Das gilt aber nicht für den Contest am Samstag, da ist das Rollfeld überdacht.


Longboardfahren ist ähnlich wie Skateboardfahren. Grundliegende Unterschiede sind die Länge des Decks, so heißt das Board auf den Rollen, und der größere Achsabstand. Die Rollen selbst sind ebenfalls größer als bei einem Skateboard und bestehen aus weicherem Polyurethan. In Kombination mit dem größeren Achsabstand sorgen sie für eine verbesserte Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten.

Longboards gibt es in verschiedenen Ausführungen für die verschiedenen Fahrtechniken. Die Bauteile, Deck, Rollen, Achsen, können bei Bedarf auch individuell kombiniert werden.

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