Osnabrücker Beraterin gibt Tipps Nach dem Urlaub entspannt zurück in den Arbeitsalltag

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Osnabrück. Die Ferienzeit neigt sich dem Ende zu. Damit rückt für viele Erwachsene der erste Arbeitstag wieder näher. Mit ein paar Tricks lässt sich das Erholungs-Gefühl aus dem Urlaub auch dann noch aufrechterhalten, wenn die Arbeit längst wieder ruft.

Die wichtigste Faustregel – überspitzt ausgedrückt – lautet: Nicht direkt vom Ferienhaus oder dem Flughafen ins Büro fahren. „Man braucht eine Übergangszeit, eine Akklimatisierungsphase“, erklärt die Osnabrücker Unternehmerberaterin Michaela Thrun . Deshalb sollten sich Arbeitnehmer nach der Rückkehr noch ein paar freie Tage gönnen. „Sonst ist es Stress pur.“ Denn wer nach Hause kommt, muss seine Koffer auspacken, waschen, einkaufen und sich wieder eingewöhnen. Bereits die Rückreise, die immer mit Stress verbunden ist, reißt Urlauber laut Thrun aus dem Erholungsfluss heraus.

Eine Übergangszeit sollten sich Arbeitnehmer auch vor der Abfahrt gönnen – und nicht direkt am ersten Urlaubstag zum Ferienziel aufbrechen. „Wer von jetzt auf gleich von 100 auf null runterfährt, riskiert, krank zu werden“, erklärt Thrun. Vorbeugen lässt sich durch freie Tage vor der Abreise.

Doch auch wer seinen Urlaub zu Hause verbringt, benötigt Zeit, um sich wieder auf die Arbeit einzustellen. „Im Urlaub macht man ja immer etwas völlig anderes“, erklärt die Unternehmerberaterin. Thrun empfiehlt deshalb, es am letzten Urlaubstag ruhig angehen zu lassen und zum Beispiel noch einmal auszuschlafen. Vielen Leuten helfe es zudem, am Mittwoch statt am Montag wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren. „Eine kurze Woche ist für viele gut, um wieder reinzukommen“, sagt sie. Das sei aber individuell verschieden.

Für den ersten Arbeitstag hat Thrun noch einen Tipp: Früher aufstehen als normalerweise, damit man sich in Ruhe fertigmachen kann und keine Hektik ausbricht.

Am Arbeitsplatz können kleine Tricks dazu beitragen, das Urlaubsgefühl länger zu bewahren. Das gelingt etwa, wenn man sich zwischendurch kurz zurücklehnt und dem Urlaub hinterher träumt.

Eine wichtige Rolle spielen die Sinne. „Alles, was über die Sinne geht, regt die Erinnerung an“, erklärt Thrun. Ein kleines Souvenir, ein Foto auf dem Schreibtisch oder ein am Ferienort gekauftes Armband halten die Erinnerungen an die entspannende Zeit aufrecht – und sorgen dafür, dass man sich wieder entspannt fühlt. „Wer im Sommerurlaub war, kann sich etwas Sonnencreme auf den Handrücken tupfen und unauffällig daran schnuppern“, sagt Thrun. Weil dieser Geruch während des Urlaubs ständig präsent war, ruft er das Feriengefühl hervor. Auch gut: Den Kollegen vom Urlaub zu erzählen. „Dabei sollte man aber darauf achten, die anderen nicht zu belästigen. Wichtig ist es auch, sich nicht gleich wieder mit Terminen vollzuballern“, so Thrun. Anstatt sofort wieder das volle Programm zu fahren, sollte man es langsam angehen lassen und sich von dem Gedanken befreien, etwas tun zu müssen – zumindest, wenn es die Arbeit erlaubt.

Nach Feierabend sollte man sich Zeit dafür nehmen, zu Hause zum Beispiel in Ruhe einen Kaffee zu trinken. „Und am Wochenende nach der ersten Arbeitswoche kann man dem Urlaub bei einem landestypischen Essen nachspüren.“


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