CD-Tipp „Belonging“ von Summery Mind

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Osnabrück. Wer Musik gern härter mag, aber dennoch nicht auf schöne Melodien verzichten möchte, der ist bei der Band Summery Mind gut aufgehoben. Die Gitarren liefern eine volle Breitseite, und der Drummer prügelt mächtig die Felle, derweil Sängerin Larissa Rieke den Songs gekonnt einen geradezu poppigen Touch verpasst.

„Belonging“ heißt das Album, das die Band gerade beim Osnabrücker Label Timezone veröffentlicht hat. Zwölf Songs sind darauf zu hören, die zugegebenermaßen an Zeiten erinnern, als Truppen wie die Guano Apes oder Die Happy richtig angesagt waren. Aber Summery Mind schaffen es, ihrem Sound eigenes Flair zu verleihen. Das liegt hauptsächlich an Larissa Riekes Stimme. Mal kräftig schreiend, mal formschön in den höheren Lagen intonierend oder auch mal sanft hauchend, verleiht sie den überwiegend hart rockenden Nummern Format. Außerdem ist das Album gut produziert, der Klang ist transparent. In den Texten geht es oft um die Liebe, aber Rieke macht sich auch Gedanken über das Dasein im Allgemeinen, unsere Bestimmung und die Notwendigkeit, im Leben bisweilen wichtige Entscheidungen treffen zu müssen. Eigentlich kommen die Mitglieder der Band aus Bad Salzuflen, dem idyllischen Kurort und meist verstopften Verkehrsknotenpunkt am Fuße des Teutoburger Waldes. Doch Larissa und Drummer Fabian Schmidt verbringen gerade mehr Zeit in Osnabrück, weil sie hier ein Studium aufgenommen haben.

Summery Mind: „Belonging“. (Timezone Records)


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